Dr. Kassai Tibor szerk.: Parasitologia Hungarica 1. (Budapest, 1968)

Pandit. Hung. 1. 93-102. 1968 Vergleichende Untersuchungen verschiedener Flotationsverfahren 1 Dr. Éva MAGYAR — Dr. Dezső LUKÁCS Institute für Hygienie und Epidemiologie der Komitat Somogy, Kaposvár Zum Nachweis von Parasiteneiern aus menschlichen Stuhlmustern wurde von einem der Verfassern (Dr. E-.MAGYAR) das Auffüllungsver­fahren in Miskolc Jahre hindurch mit Erfolg angewandt. Zu diesem Zweck wurde zuerst zur Vorbereitung NaN03 + NaCl Lösung benutzt, später erwie3 es sich für notwendig mindesten eine Lösung mit ei­nem spezifischem Gewicht von 1400 zu verwenden. Auf Vorschlag des Chemieingenieurs E. MARTON wurde auf den Gebrauch von Ca(N03)2 übergegangen, wobei festgestellt werden konnte, dass die Eier der parasitischen Plattwürmer und Fadenwürmer in Mengen im Blickfeld des Mikroskopes erscheinen. Diese Erfahrung steht mit denen in der Literatur bekannt geworde­nen Angaben im Gegensatz (l, 3). Deswegen wurden in den Jahren 1964-1965 Untersuchungen in Kaposvár durchgeführt, mit der Ziel­setzung festzustellen, welche Verfahren hzw.Anreicherungslösungen sich für geeignet erweisen werden, um die im Fäzes, von ver­schiedlichem spezifischem Gewicht befindlichen Parasiten nachzu­weisen. Methodik. Während unseren Untersuchungen wurden insgesamt 2886 Stuhlmuster durch Nativpräparate , Auffüllungsverfahren, une mit Zentrifugieren vorbereitetem Flotationsverfahren untersucht. Die Stuhlmuster wurden so bei der Auffüllungsmethode wie bei der Zentrifugierungsvorbereitung vorerst mit wenig Anreicherungslö­sung vermischt, nachher wurden die Röhren aufgefüllt. Bei den * Auf Grund des am 2.März 1967 auf der wissenschaftlichen Sitzung der Ungarischen Parasitologischen Gesellschaft abgehaltenen Vor­trages.

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