Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

Merkmale - Der A. hanhaica ebenfalls außerordentlich ähnlich, aber durchschnittlich kleiner, meist um 5,6 mm (4,8-6,4 mm), wie die Tabelle weiter unten zeigt, während A. hanhaica meist um 6.2 mm (5,4-7,0 mm) mißt. Sie ist deswegen von A. hanhaica etwas leichter zu unterscheiden, weil sie erkennbar schmaler und dadurch schlanker (Abb. 92,101 ) ist. Manche Exemplare (z. B. aus Mugur-Aksy) sind auffallend schmaler als die Vergleichsart. Durch die verschiedenen Areale lassen sich Verwechslungen mit A. hanhaica ebenfalls ver­meiden. A. mixaltaica lebt im Übergangsgebiet vom Russischen in den Mongolischen Altai (daher der gewählte Artname!), wo A. hanhaica nicht vorkommt. Der dritte wesentliche Unterschied zwi­schen A. mixaltaica und hanhaica ist im Bau des Aedoeagus (Abb. 102-104) zu finden. Der Pcnis­körper ist deutlich schmaler als bei A. hanhaica und die schlankere Spitze ist stärker nach links gebo­gen (bei Aufsicht auf die Gonopore!). Die Fleckung des Intemalsackes ist bei beiden Arten ähnlich. Bei A. mixaltaica sind die beiden in der Apikaihälfte nebeneinander liegenden Fleckchen sehr klein und liegen näher an der Penisspitze als bei A. hanhaica. Der Fleck in der Basalhälfte ist manschetten­förmig und dem rechten Pcnisrand stärker genähert als bei A. hanhaica. Der Endhaken der langen Pa­ramere ist bei A. mixaltaica geringfügig kleiner als bei A. hanhaica. Problematischer ist die Unterscheidung von A. mixaltaica und A. gohialtaica, da beide Arten gleich groß sind und ihre Areale aneinander stoßen, sich vielleicht sogar geringfügig überlappen. Erst bei größeren Serien wird erkennbar, daß A. mixaltaica etwas schlanker ist als A. gohialtaica. Der Halsschild erscheint ein wenig schmaler und länger als der von A. gohialtaica. Die Basis des Hals­schildcs ist bei A. mixaltaica schmaler als die Basis der Flügeldecken, während sie bei A. gohialtaica fast so breit ist wie diese. Auch der Hinterleib von A. mixaltaica ist etwas gestreckter als bei A. gohi­altaica. Relativ oft zeigen die Seiten des Halsschildcs vor den scharfen, fast rechtwinkligen Hinter­ecken bei A. mixaltaica eine schwache Sinuosität, die bei A. gohialtaica immer fehlt. Meist sind sie bei A. gohialtaica schwach konvex gekrümmt. Die Hinterwinkel sind bei A. gohialtaica eine Winzig­keit stumpfer und deutlich größer als 90°. Sicher lassen sich A. mixaltaica und A. gohialtaica durch Gcnitalpräparation unterscheiden. Der Penis (Abb. 102-104) von A. mixaltaica ist ein wenig größer und hat eine schmalere, stärker nach links geneigte Spitze als bei A. gohialtaica. Im Internalsack von A. mixaltaica ist neben den beiden kleinen, nebeneinander liegenden Fleckchen in der apikalen Pe­nishälfte noch ein manschettenförmiger Fleck in den basalen Hälfte vorhanden, der bei A. gohialtai­ca völlig fehlt. Die lange Paramere trägt bei A. mixaltaica an der Spitze ein sehr feines Zähnchen, das bei A. gohialtaica weitgehend reduziert ist. Andere Unterschiede sind zwischen diesen beiden Art kaum zu finden. Bei beiden sind die Au­gen etwa gleich stark gewölbt, Bei beiden sind die Streifen auf den Elytren fein und nicht oder nur un­deutlich punktiert. Beide besitzen einen sehr kurzen Skutcllarstrcifen und bei beiden sind die Metepi­sternen stark verkürzt, da beide apter sind. Die Gonostyli bieten keine sicheren Unterschiede (Abb. 105-106). Belege aus der Umgebung von Kosch-Agatsch: Größe (mm) 4,8 5,0 5,2 5,4 5,6 5,8 6,0 6,2 6,1 S ? Expl. ­­­1 5 3 1 ­-

Next

/
Thumbnails
Contents