Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

Serie vom Pass Schinc-Davaa, 2690 m, 27 km S Somon Cagannur: Größe (mm) 4,8 5,0 5,2 5,4 5,6 5,8 6,0 6,2 6,4 S Expl. 3 5 12 48 51 34 8 6 ­Ç Expl. 1 0 2 20 22 28 14 8 1 Summe 4 5 14 68 73 62 22 14 1 Verbreitung - S.Sibirien: In den östlichen Ketten des russischen Altai um den Talkessel von Kosch-Agatsch (Tschujskaja step), im Übergangsgebiet vom Altai zum Westsajan-Gebirge (bei Mu­gur-Aksy). NW.Mongolei: In den im Südosten und Osten an den russischen Altai anschließenden nordwestlichen Teilen des Mongolischen Altai und den südlich an sie anschließenden Gebirgsketten, nach Süden über die Turgen-Ula-Kette bis zur Altan-Chuchej-Kette. Zu finden ist sie deshalb im N des Kobdo aimak, im W des Uvs aimak und im äußersten N des Chovd aimak. Amara (Celia) saginata (MÉNÉTRIÉS, 1847) Typen - Anzahl der Typen (ZMAS) aus "Turcomanie" nicht angegeben. HT 9 mit Etikett "sa­ginata, MÉNÉT. Turcoman.", designiert durch HIEKE (1973: 92), siehe auch HIEKE (1993: 61). Locus typicus: W.Kasachstan. Synonyme - Siehe bei den Unterarten. Vorbemerkung - Entdcckungsgcschichte und Synonymie wurden in einer früheren Arbeit (HlEKE 1993: 61) ausführlich dargestellt. Nach erneuter Untersuchung des vorhandenen und neueren Sammlungsmaterials wurde eine Neubewertung vorgenommen. Es fiel auf, daß alle Exemplare vom Baikalgebiet bis in den Fernen Osten konstant kleiner sind. Nachdem von zahlreichen weiteren Exemplaren aus dem gesamten Areal Genitalpräparate, die in Kanadabalsam eingebettet wurden, hergestellt waren, mußte A. saginata wieder aufgeteilt werden. Die bisherige falsche Behandlung war vor allem dadurch bedingt, daß die äußeren Unterschiede zwischen den beiden Art kaum zu fas­sen sind und zu alledem die westliche Art (A saginata) im Osten eine immer ungeflügelte Rasse mit schmalerem Körper ausgebildet hat. Sie ist außer einem sehr geringen Größenunterschied äußerlich fast identisch mit einer ebenfalls immer ungeflügelten westlichen Form der östlichen Art (A laticar­pa). Bereits bei der früheren Behandlung der A saginata (HlEKE 1993: 61) ist allerdings auf den dort gegebenen Abbildungen zu sehen, daß A saginata und A. laticarpa praktisch den gleichen Habitus besitzen, aber die Penisspitze bei A. saginata etwas schmaler ist als bei A. laticarpa. Ebenso zeigen die Abbildungen, daß die Tiere aus dem Baikalgebiet, Transbaikalien und dem Ussuri-Gebiet einen geringfügig anders skierotisierten Internalsack besitzen als die Tiere aus Europa, dem Altai und der Mongolei. Noch deutlicher wird der Unterschied auf den hier wiedergegeben Abbildungen (Abb. 109-110, 121-122). Es ist aus den genannten Gründen wahrscheinlich richtiger, A. saginata und A. laticarpa als selbständige Arten zu betrachten. Merkmale - Körperlänge 6,6-7,6, meist um 7,0 mm. Kopf nicht verdickt. Die Vordcrwinkcl des Halsschildes stehen mehr oder weniger deutlich über den Vorderrand vor, sie sind bald spitz (im

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