Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

DIE RED UCTO CELIA - ARTEN DER STRICTICEPS-GRUPPE Vorbemerkung Erst kürzlich (HlEKE 1999) wurde die Untergattung Reductocelia neu defi­niert und eine Bestimmungstabelle der 13 Spezies vorgelegt. Kennzeichnend für alle Arten dieser vom sg. Celia abgetrennten Gruppe sind der große, von der Spitze abgerückte Endhaken der langen Paramere und ein einheitliches Muster der Struk­turen im Internalsack des Penis. Die bis dahin bekannten Arten dieser Untergat­tung lassen sich in mehrere natürliche Gruppen gliedern. Die erste Gruppe enthält die relativ breite Amara chalcophaea BATES, 1873 mit ihrer Unterart ssp. kuz.net­zovi LAFER, 1989. In der zweiten Gruppe stehen die kurzen Arten um A minuta (A. minuta MOT­SCHULSKY, 1844, alacris TSCHITSCHERIN, 1899«, lucens BALIANI, 1943, lucidis­sima BALIANI, 1932, arcticola Poppius, 1906 und colvillensis LlNDROTH, 1968). Die dritte Gruppe enthält die langgestreckten A. balianii JEDLICKA, 1934, poggii HlEKE, 1999 und taiwanica HlEKE, 1999. In der letzten Gruppe sind die flügello­sen kleinen Arten mit auffallend eiförmigem Körperumriß aus Sichuan zusam­mengefaßt Zu dieser Gruppe gehören A. stricticeps BALIANI, 1932, A. litangensis HlEKE, 1994 und A dequensis HlEKE, 1999. In den chinesischen Amara-Ausbeuten, die in den letzten Jahre vor allem von tschechischen Sammlern mitgebracht wurden, befanden sich mehrere noch unbe­schriebene Arten, die eine neue Determinationstabelle für die Arten der stricti­ceps-Gruppe notwendig machen. Diese Arten sind zum Teil nur schwer voneinander zu unterscheiden. Die Un­tersuchung der Innensack-Strukturen des Penis bringt aber in allen Fällen eine si­chere Determination, während die Gonostyli der Weibchen keine zuverlässigen Merkmale bieten. Da es sich um endemische Arten handelt, deren Areal vermut­lich auf bestimmte Gebirgssysteme oder Bergkämme begrenzt ist, lassen sich die meisten Arten allein schon nach ihrem Fundort erkennen. Aber auch die gut sicht­baren äußeren Merkmalen ermöglichen eine Vorbestimmung, die auf den richti­gen Weg führt. Zunächst betrachte man die Wölbung der Augen und die Form der Vorder­winkel des Halsschildes. Völlig flache Augen besitzt allein die Charakterart des nördlichen Daxue Shan A. strictipes (Abb. BALIANI 1932: tav 1, fig. 3; HlEKE 1994: 316), die um Kangding häufig gefunden wird und von der die am meisten charakteristischen Stücke vom See Mogezu nördlich von Kangding stammen. Ihr Areal reicht aber weit nach Norden und Nordwesten bis in die Berge NO von Ba-

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