Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

tang. Die Vorderwinke] des Halsschildes sind bei dieser Art relativ spitz und ste­hen weit über den Vorderrand vor. Ganz ähnliche Vorderwinkel besitzt nur noch A. muliensis (Abb. 131-132) aus den Bergen um Muli und Bowa in S. Sichuan. Bei ihr sind die Augen aber kräf­tig vorgewölbt, die Basis des Halsschildes ist an den Seiten etwas verflacht und meist deutlich punktiert. Aus dem Komplex der Arten mit gewölbten Augen und abgestumpften, nicht weit vorstehenden Vorderwinkeln am Halsschild läßt sich A. dequensis sofort leicht abtrennen (HlEKE 1999). Diese Art ist auffallend breit-eiförmig. Sie ist die einzige Art mit stark abgerundeten Hinterwinkeln des Halsschildes. Überdies ist bei ihr der Halsschild völlig glatt und sogar um die Ba­salgruben unpunktiert. Sie ist bisher nur aus den Bergen um Deqen nahe der Gren­ze zu Burma bekannt. Wenn diese 3 Arten abgetrennt sind, bleibt ein Komplex von extrem schwer unterscheidbaren Arten übrig. Sie haben alle schwach bis mäßig stark vorgewölb­te, also nie völlig flache Augen, die Vordcrwinkel des Halsschildes sind stumpf abgerundet und stehen fast nicht, jedenfalls aber nur sehr wenig vor. Hierher ge­hört als zentrale Vergleichsart A. litangensis (Abb.: HIEKE 1994: 316), eine Cha­rakterart der Gebiete in unmittelbarer Umgebung von Litang. Um sie gruppieren sich A. daxueshanensis aus dem südlichen Daxue Shan aus den Gebieten um Zhongdian, A. cholashanensis aus den Bergen des Chola Shan, A. daochengensis aus Daocheng und A. markamensis aus Markam in O.Tibet. A. litangensis, die Charakterart der Berge um Litang, ist etwas kleiner und schmaler als A. stricticeps und hat im Unterschied zu A. stricticeps deutlich vorge­wölbte Augen und abgerundete, wenig vorstehende Vorderwinkel am Halsschild. Die Basis des Halsschildes ist mehr oder weniger deutlich punktiert und die Hin­terwinkel sind eckig, höchstens fein abgestumpft A. cholashanensis (Abb. 125-126) unterscheidet man von A. litangensis am besten durch ihre sehr kurz abgerundeten Hinterwinkeln des Halsschildes, der nur wenig nach hinten verengt ist, und durch die völlig glatte Basis des Halsschildes. Es ist die einzige Art der Gruppe, die im Internalsack zwei dunkle strichförmige Längsflecken besitzt, einer nahe der Mitte, der andere nahe der Basis. Bei A. litan­gensis ist im Internalsack nahe der Basis ein sehr schwach S-förmiger Längs­schlauch vorhanden, der in einer breiteren, kaum sichtbaren Außenröhre steckt. A. daochengensis (Abb. 133-134) aus den Bergen um Daocheng hat einen breiteren Körper. Der Halsschild ist ebenfalls relativ breiter und nach vorn und hinten stärker verengt als bei A. litangensis. Der Kopf ist dicker als bei A. litangen­sis. Die Penisspitze ist bei dieser Art nur sehr schwach nach links geneigt und der Apex ist schmaler als bei A. litangensis und den anderen Arten.

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