Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)
Nagy, I. Z.: Unterkretazische Cephalopoden aus der "Marmorgrube" bei Zirc (Bakony-Gebirge, Ungarn)
Superfamilia : Ancylocerataceae MEEK, 1876 Família: Baculitidae MEEK, 1876 Subfamilia: Ptychoceratinae MEEK, 1876 Genus: Anahamulina HYATT, 1900 Anahamulina sp. (Tafel II: Abb. 1) Grosse Exemplare von stark korrodierten Steinkern-Teilen. An dem Exemplar M. 63.1958. ist der ältere Teil des hamulinicon-Gehäuses 113 mm, der jüngere, dessen höchste Windungshöhe 48 mm beträgt, 111 mm lang. Weil das Exemplar schlecht erhalten ist, kann keine befriedigende taxonomische Auswertung erfolgen. Das Wachstum des jüngeren gerade gestreckten Teiles ist recht langsam vor sich gegangen, das ist eher ein Merkmal von hamulinoid. Die skulpturalen Elemente sind abgewetzt, nur an dem ältesten Teil ist eine gleichmässige, dichte Berippung in gleichen Abständen zu sehen. Diese zieht sich in dem ventralen Teil nach vorn. An dem ganzen Steinkern sind vier kräftigere Einschnürungen zu sehen. Sie befinden sich am Anfang und am Ende der Hufeisen-Biegung. Das M.80.48. Exemplar (Tafel II: Abb. 1.) sieht aus wie ein Bruchstück eines älteren Teiles. Der Rippentyp stimmt mit dem vorhergehenden überein. In dem älteren Teil, nicht ganz in der Mitte lässt sich eine kräftige Einschnürung erkennen. Alle beide Ränder des Grabens der Einschnürung sind stark wulstig. Die Berippung beider Exemplare ist glatt, Spuren von Knoten oder Stacheln sind nicht zu sehen. Die Skulptur und das ganze Habitusbild des M.80.48. Exemplares erinnert sehr an die Art Anahamulina picteti EICHWALD, die DRUSHTCHIC & KUDRJAWTZEV (1960) aus der Fauna der Krim bekanntgeben (Tafel IX: Abb. 10). Das von J. NOSZKY jr. gesammelte Exemplar M. 63.1958. stammt aus dem alten Material der Sammlung. Anahamulina sp. ex. äff. distans HOHENEGGER (Tafel Ii: Abb. 4) Windungsbruchstück, das nach der Hufeisen-Biegung von dem jüngeren Teil etwa 15 mm, von dem älteren aber ungefähr 50 mm zeigt. Windungshöhe 13-14 mm. Die Berippung ist gleichmässig dicht, glatt und ohne Skulptur. Im ventralen Teil biegen sich die Rippen nach vorn. Der ältere und der jüngere Teil divergieren, das Mass der Divergenz nähert sich stark dem Neigungswinkel der Art distans. Der jüngere Teil fehlt, aber die divergierende Tendenz ist noch gut zu bemerken. Sonstige taxonomisch auszuwertende Merkmale sind nicht vorhanden. — Inventarnummer: M.80.49. Genus: Ptychoceras D'ORBIGNY, 1842 Ptychoceras sp. Die Reste befinden sich in einem ausserordentlich schlechten Zustand. DerptychoceraconGehäusetyp kann ohne Zweifel bestimmt werden. Die zwei gerade gestreckten Teile sind vollkommen geschlossen, der Querschnitt der Windungen ist kreisrund, kann sich aber auch nach hochoval hin verändern. Von der Skulptur der Berippung ist gar nichts zu sehen, auch nicht an den Schalen-Exemplaren. Einschnürungsspuren sind sichtbar. Das Exemplar mit der Nummer M. 80.50, 51, 52, 53. gehört hierher.