Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Nagy, I. Z.: Unterkretazische Cephalopoden aus der "Marmorgrube" bei Zirc (Bakony-Gebirge, Ungarn)

Família: Ancyloceratidae MEEK, 1876 Subfamilia: Crioceratitinae WRIGHT, 1952 Genus: Crioceratites LÉVEILLÉ, 1837 Subgenus: Crioceratites LÉVEILLÉ, 1837 Crioceratites (Crioceratites) quenstedti (OOSTER) (Tafel II: Abb. 3) 1962: C. (Crioceratites) questedti (OOST.) — WIEDMANN, Mallorca, S. 123, Taf. 8, Fig. 1. Drei Bruchstücke eines Steinkernes liegen vor, zum Teil sind es Schalen-Exemplare. Zwei davon sind Teile einer letzten Windung (M. 80.54, M. 80.55.). Das dritte (M. 80.56.) ist ein unver­sehrteres Exemplar von 50 mm Durchmesser, aber weil es korrodiert ist, kann auch nur die letzte Windung untersucht werden. Die Windungshöhe beträgt 18 und 20 mm, der Querschnitt ist hochoval. Die Gehäuse sind ziemlich evolut, die Windungen berühren sich schwach, die Haupt- und Nebenrippen differenzieren schon vollkommen. Die Nebenrippen sind gleichmässig ent­wickelt, im ventralen Teil krümmen sie sich nach vorn. Die Hauptrippen haben keine gleich­massigen Abstände, auf eine halbe Windung entfallen 8-9, woran sich kleinere und grösse­re Knoten befinden. Die Knoten am ventralen Rand des Exemplares M.80.54. zeigen stachel­artige Ansatzstellen. Auch eine sich gabelförmig verzweigende Rippe am ventralen Rand ist sehr selten zu sehen. Die morphologischen Merkmale der Exemplare stimmen gut mit denen des von WIED­MANN beschriebenen und abgebildeten castellanei Neotyp überein (1962, Tafel 8: Fig. 1.).. Subgenus: Pseudothurmannia SPATH, 1923 Crioceratites (Pseudothurmannia) balearis (NOLAN) (Tafel I: Abb. 5) 1962: C. (Pseudothurmannia) balearis balearis (NOLAN) —WIEDMANN Mallorca, 1, S. 128, Taf. 8,. Fig. 5, Taf. 9, Fig. 1. Ein Bruchstück einer viertel Windung, zum Teil ein Schalen-Exemplar. Windungshöhe 28 mm. — Die Berippung mit einer einheitlichen, „uniformisierten", feinen dichten, schwach sigmoidal Krümmung. An dem Rest sind Spuren eines Grabens einer einzigen Hauptrippe zu sehen. Die zwei- und dreigeteilte Gabelung scheint ganz am Nabel zu beginnen. Die Rippen biegen sich im dorsalen Teil nach vorne. — Inventarnummer M.80.57. Crioceratites (Pseudothurmannia) aff. mortilleti (PICTET & LORIOL) (Tafel II: Abb. 2) Ein besser erhaltenes Exemplar mit einem Durchmesser von 75 mm (M. 80.58) und zwei Windungsbruchstücke (M.80.59, M. 80.60.) teils Schalen-Exemplare. — Die kräftigen Haupt­rippen gehen von den gut ausgebildeten Knoten des Nabelrandes aus. Mit diesen verbinden sich drei oder vier Nebenrippen, die nicht immer hinab bis zum Nabelrand reichen. Trotz des schlechten Zustandes können die Reste dem Formenkreis der obenangeführten Art zugeordnet werden.

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