Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)
Nagy, I. Z.: Unterkretazische Cephalopoden aus der "Marmorgrube" bei Zirc (Bakony-Gebirge, Ungarn)
Superfamjlia: Lytocerataceae NEUMAYR, 1875 Família: Lytoceratidae NEUMAYR, 1875 Subfamilia: Lyioceratinae NEUMAYR, 1875 Genus: Protetragonites HYATT, 1900. Protetragonites crebrisulcatus (UHLIG) (Tafel I: Abb. 3) 1885: Lytoceras crebrisulcatum UHLIG, Wernsdorfersch., S. 191, Taf. 5, Fig. 8, 9, 10. Reste von drei Exemplaren. Bei allen ist die halbe Seite aufgelöst. Das am besten erhaltene ist M. 80.42. Durchmesser 50 mm, Windungshöhe 14 mm. Es ist ein evoluter Steinkern, dessen Nabelbreite an der letzten Einschnürung 24 mm beträgt und an jeder Windung fünf Einschnürungen besitzt. Die Schale ist glatt. Obwohl die Berippung einen unregelmässigen Abstand und einen geraden Ablauf aufweist, sind die Spuren der schwachen Skulptur ziemlich gut zu erkennen. Sie durchlaufen auch den ventralen Teil. Die Lobenlinien an dem Steinkern sind nicht zu bestimmen. Das andere Exemplar sind unvollständig (M. 80.43.), trotzdem ist die Einordnung der Art aufgrung des Habitusbildes und der Einschnürung bzw. des Rippensystems nicht schwer. Protetragonites quadrisulcatus (D'ORBIGNY) (Tafel I: Abb. 4) 1841: Ammonites quadrisulcatus D'ORBIGNY — Terr. Crét., p. 151, 49. pl., 1-3. figs. Ein unversehrtes Exemplar (M. 80.44.) und ein Bruchstück einer halben Windung (M. 80.45.). Die abnehmbaren Masse des unversehrten Exemplares sind : grösster Durchmesser 93 mm, Windungshöhe ?28 mm, Nabelbreite 45 mm. Gut zu erkennen sind die charakteristischen vier Einschürungen an jeder Windung, obwohl das Gehäuse ziemlich korrodiert ist. Die Einschürungen an der ventralen Seite neigen sich ein wenig nach vorn. — Aufgrund der bestimmbaren Merkmale ist die Art leicht zu erkennen, und die Identifizierung ist nicht schwer. Das ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass — wie VASTCEK sagt (1975, Seite 76) — im allgemeinen ziemlich wenig Abbildungen in der Literatur vorhanden sind. Protetragonites sp. Ein Bruchstück einer viertel Windung von ungefähr 25 mm Windungshöhe, ein halbseitig aufgelöster Steinkern, mit einer einzigen Spur einer Einschnürung, deren Seltenheit eher auf den Formenkreis der Art quadri sulcatum hindeutet. An dem Steinkern sind Spuren von unregelmässigen kalkschaligen Wurmgängen zu sehen. — Inventarnummer: M. 80.46. Protetragonites sp. 9 Bruchstücke. Es ist noch zu erkennen, dass der Windungs-Steinkern ProtetragonitesCharakter hat, aber mehr kann nicht festgestellt werden. — Inventarnummer: M. 80.47.