Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)
Frieser, R.: Neue tropische Anthribiden (Coleoptera, Anthribidae)
etwas schlanker. Keule sehr lose gegliedert. 9. Glied doppelt so lang wie an der Spitze breit, 10. deutlich länger als breit, 11. langoval, beim çf. Beim 9 9. und 10. Glied zur Spitze dreieckig erweitert, 9. kaum um die Hälfte länger als breit, wenig länger als das 10., dieses noch deutlich etwas länger als breit. 11. oval, so lang wie das 10. Glied. 1. Glied der Vordertarsen beim 9 nicht, beim çf nur wenig länger als die beiden folgenden Glieder. Vordertarsen insgesamt nicht länger als die Schienen. —- Länge: 2,5-3,5 mm. 2çfçf, 19 von Süd-Afrika: Cap Provinz, Howiek (Z.A. 77), Umgeni R., Lions River Distr., X. 1961, ex Humus, N. LELEUP leg. (Içf Holotypus); Cap Provinz, Muizenberge (Z.A. 53), XI-XII. 1960, ex Humus, N. LELEUP leg. (I9 Allotypus); Natal, ohne weitere Angaben (içf Paratypus). Holo- und Allotypus im Transvaal Museum von Pretoria, Paratypus in meiner Sammlung. Tropidivisus gen. n. Gestalt wie Enedreutes SCHH. Rüssel kurz, nicht länger als breit. Seiten nach vorne kaum verbreitert und auch im Bereich der Fühlergruben nicht verengt. Diese seitlich gelegen, oben weit überdacht, da und am Hinterrand mit einer Leiste begrenzt, nach unten offen. Abstand zu den Augen größer als das 1. Fühlerglied dick. Augen verhältnismäßig klein, gewölbt, seitenständig, Stirn dazwischen sehr breit. Halsschildquerleiste weit vom Hinterrand entfernt. Fühler beim çf den Halsschildhinterrand kaum überragend. Die beiden Basalglieder normal verdickt, die übrigen gestreckt. Beim çf 8. Glied zur Spitze stärker verbreitert und an Breite zum 9. aufgeschlossen. Die Keule daher 4-gliedrig. Fühler beim 9 wenig kürzer, Keule 3-gliedrig. Genotypus: T. latifrons sp. n. Tropidivisus latifrons sp. n. Oberseite gelblichbraun mit brauner Fleckenzeichnung, ähnlich wie bei den meisten Enedreutes Arten. Am Halsschüd überwiegt die dunkle Färbung und es erscheint unregelmäßig hell gefleckt Flügeldecken mit großer, dunkler Basal- und Medianmakel. Erstereim Bereich der Subbasalwölbung manchmal an der Naht unterbrochen. Die mittlere als Zentralmakel, oder als Querbinde seitlich + ausgeweitet. Seiten- und Spitzenpartien gefleckt, Flecken ± lose miteinander verbunden. Die Zeichnung scheint wenig konstant und variabel zu sein. Beine dunkel, nur die Schienen immer rötlich. Auch die Basis der Tarsenglieder rötlich aufgehellt. Fühler rötlich, Keule schwarz. •— Rüssel so lang wie breit beim çf, wenig breiter beim 9- Seiten nach vorne nicht erweitert, Vorderrand gerade abgeschnitten, nicht ausgerandet. Oberseite mit breitem, flachen Eindruck. Stirn sehr breit, nahezu dreimal so breit wie ein Augendurchmesser; leicht gewölbt, mit dem Rüssel dicht punktiert. Die Punktierung bei frischen Stücken allerdings durch die Behaarung verdeckt. Augen seitenständig, kurzoval, nach vorne etwas konvergierend. Schwach gewölbt, von der Seite betrachtet deutlich unter dem Kopf niveau stehend. Die beiden Basalglieder der Fühler gestreckter als bei vergleichbaren Arten. 2. zur Spitze schwach birnenförmig verdickt, 3 mal so lang wie dort breit. 3-5. schlanker und kürzer, leicht abgeplattet, aber zur Spitze ebenfalls leicht verdickt. 6-7. untereinander wiederum gleichlang, 7. aber schon deutlich etwas breiter als das 6. 8. dreieckig, mit dem Vorderrand an Breite zur Keule aufgeschlossen. 9. und 10. becherförmig, 9. so lang wie breit, 10. quer, 11. rundlich beim rf. Beim 9 proportional etwas kürzer, und bis zum 4. wie beim çf gebildet. 5. aber deutlich kürzer als 4; 6-8. gleichlang, 6. aber nur halb so lang wie 4, 7. wenig breiter als 6, 8. zwar deutlich breiter als 7, in der Breite aber nicht zur Keule aufgeschlossen, letztere deutlich abgesetzt und ähnlich wie beim çf gebildet, nur 9. Glied etwas breiter als lang. — Halsschild so lang wie breit, gewölbt, Scheibe etwas querrunzelig skulptiert. Querleiste weit vom Hinterrand entfernt, Winkel in der Mitte breit verrundet, gegen die Seiten nahezu gerade verlaufend. An den Seitenwinkeln nach vorne gebogen, aber nicht verlängert. Schildchen rundlich, sehr klein und entspricht etwa der Breite eines Flügeldeckenzwischenraums. Flügeldecken weniger als doppelt so lang wie breit, beim çf 6,5:4,5: etwas kürzer beim 9 , 6:4,5. Humeral- und Subbasalwölbung leicht gewölbt. Die Punktstreifen nur schwach eingedrückt, die wenig gewölbten Zwischenräume etwas breiter. — Pygidium beim çf so lang wie breit, wenig breiter beim 9 • In beiden Geschlechtern leicht gewölbt und breit verrundet. 1. Glied der Vordertarsen zwar sehr schlank, aber nicht länger als die beiden folgenden Glieder zusammen. Die Tarsen insgesamt kürzer als die Schienen. — Länge: 2,75-3,5 mm. 2 cfçf, 1 9 von Süd Afrika: Natal, Tongat bei Durban, I. 1952, (içf, Holotypus); Transvaal, Krüger National Park, Skukuza, XI. 1959, (19, Allotypus). Transvaal, Mtunzini, SE — 31 — Dd., 9. 11. 1979, (flowering shrubs), R. OBERPRIELER, (içf, Paratypus). Der Holo- und Allotypus in meiner Sammlung, der Paratypus in der Sammlung der Universität von Pretoria.