Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)
Frieser, R.: Neue tropische Anthribiden (Coleoptera, Anthribidae)
Hadromerina JORDAN In Gestalt und Färbung besteht eine auffällige Ähnlichkeit zu Pseudeuparius fasciculatus FAHRS., einigen der oben beschriebenen Enedreutes- und Autotropis-Arten. Von ersteren durch die zwar fast basale, aber an den Seitenwinkeln doch deutlich vom Hinterrand entfernte Halsschildbasalleiste verschieden. Augen oval, schräg stehend, Stirn dazwischen schmal. Rüssel kräftig gekielt. Halsschild ohne Höcker oder Borstenbüschel. Hadromerina phaeobaptus (WOLFRUM) comb. n. (Pseudeuparius phaeobaptus WOLFRUM, Mitt. Zool. Mus. Berlin, 1953:145) — Der H. corticea JORD. sehr ähnlich. Halsschild nicht länger als breit, Scheibe stärker gewölbt. Querleiste an den Seiten zwar nach vorn gebogen aber nur sehr kurz verlängert; bei corticea bis zur Seitenmitte verlängert. Verbreitung : Süd- und Ostafrika. Noxius albopilosus sp. n. Chitin rötlichbraun, Fühler, Schenkel und Tarsen schwärzlich. Oberseite fleckig, Unterseite gleichmäßig weiß behaart. Das vorliegende Tier scheint etwas abgerieben und bei frischen Tieren könnte die weiße Behaarung durchaus dichter und weniger fleckig angeordnet sein. Strukturell nächstverwandt mit N. ater JORD. Augen flacher gewölbt, rundlich, vorne nur seicht ausgerandet. Stirn dazwischen reichlich doppelt so breit wie ein Augendurchmesser. Letztere gegen den Rüssel stärker vorgewölbt. Rüssel 2/3 breiter als lang, Vorderrand in der Mitte seicht eingebuchtet, dahinter flach eingedrückt, mit der Stirn rauh skulptiert. Fühler kurz, den Halsschildvorderrand nur wenig überragend. Die beiden stark verdickten Basalglieder groß, 2. etwas kürzer als 1 und eiförmig; 3 = 2, aber schlanker. Bis zum 8. kontinuierlich an Länge abnehmend, dieses so lang wie breit. Keule groß und breit abgesetzt, 9 und 10 becherförmig, 11 oval; 9 und 11 gleichlang, 10 etwas kürzer und so lang wie breit. — Halsschild auf der Rückenlinie etwas länger als breit, gewölbt. Punktierung etwas runzeliger als auf der Stirn. Seiten nach vorne schwach gerundet, etwas konisch und erst vor der Spitze stärker gerundet verengt. Querleiste weit vom Hinterrand entfernt, stark doppelbuchtig. Der mittlere Teil breit nach hinten verrundet, in der Mitte nicht gewinkelt, ab der Seitenmitte wieder nach hinten gerichtet. Seitenwinkel verrundet, schräg nach unten gerichtet, aber kaum verlängert. — Flügeldecken gewölbt, cylindrisch, knapp doppelt so lang wie breit. Scheibe gegen die Basis herabgewölbt. Subbasalwölbung verflacht, dahinter nicht eingedrückt. Seiten parallel, erst vor der Spitze gerundet verengt. Mäßig punktiert-gestreift, die leicht gewölbten Zwischenräume fein gekörnelt und viel breiter als die Streifen. — 1. Glied der Vordertarsen schlank, etwas langerais die beiden folgenden. Insgesamt, einschließlich des Klauengliedes, so lang wie die Schienen. Pygidium so lang wie breit, schwach gewölbt, mit den schwach gerundeten Seiten dreieckig wirkend. Die Spitze dann wieder abgerundet. — Länge: 2,5 mm. 1$ von Südafrika : Transvaal, Krüger National Park, XL 1959; Holotypus ($), in meiner Sammlung. Nerthomma kaszabi sp. n. Oberseite braun und gelblichbraun behaart. Kopf und Rüssel überwiegend hell. Halsschild mit schmaler Mittel-, Dorsolateral- und Lateralbinde. Diebeiden ersteren in der Mitte mit einer Quer binde überkreuzt. Diese seitlich die Dorsolateralbinde etwas überragend und im dunklen Seitenfeld oft nur durch eine kleine, rundliche Makel angedeutet. Alle Binden wenig scharf begrenzt, nach hinten die Querleiste überragend, davor aber etwas erweitert und in der Regel durch eine schmale Linie miteinander verbunden. Seltener die Dorsolateralbinde auf eine Subbasal- und Subapicalmakel reduziert. Flügeldeckenzwischenräume mit länglichen, dunklen und hellen Gitterflecken, diese in der Größe aber nicht konstant und individuell schwankend. Die größte Dichte der dunklen Flecken auf der Subbasalwölbung und auf der Mitte, wo sie gelegentlich ein loses Querband bilden. Fühler rötlichbraun, Keule angedunkelt. Beine braun, nur die reichliche Basalhälfte der Schienen und das erste Tarsenglied weiß. Pygidium mit schmaler, brauner Mittelbinde. Unterseite einfarbig gelblichbraun, ziemlich dicht behaart. Der N. dorsalis JORD. nahestehend und Kopf wie bei dieser gebildet. Fühler aber nur bis zu den Hinterhüften reichend. Halsschildquerleiste weit vom Hinterrand entfernt, an den Seiten in breitem Bogen nach vorn gerundet. Scheibe in der Mitte davor mit seichtem Doppeleindruck. Seiten der Flügeldecken nach hinten kaum erweitert. Subbasalwölbung abgeflacht, aber doch noch erkennbar,