Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)
Kaszab, Z.: Faunistische und taxonomische Studien über Meloiden (Coleoptera)
Cucula, 19. V. 1974 (1 Exemplar im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest); ab. 2 SW Angola Ongueria, VI. 1954, leg. Vernay-Transvaal Museum Expedition (8 Exemplare, im Transvaal Museum und im Museum Budapest). Körper schwarz, Fühler vom 3. Glied an gelb, manchmal die Glieder 3-4 rotbraun, Flügeldecken mit je 10 gelben Flecken (Abb. 50-52) in folgender Verteilung : einer an der Basis an den Seiten neben den Schulterbeulen, ein Subbasal am Innenrand der Schulterbeulen, einer weit hinter dem Schildchen weit von der Naht, vor der Mitte der Quere nach gestellte drei Flecken (einer an der Seite, einer in der Mitte, einer nehen der Naht), vier Flecken weit vor dem Ende, undzwar einer neben der Naht, einer gleich daneben nahe der Mitte, einer in der Mitte weit vordem Ende, und einer neben den Seiten (ab. 2); manchmal ist der Subbasal und Subscutellarfleck der Länge nach zusammenfliessend (forma typica), oder wie der vorige, aber der hintere Nahtfleck mit dem daneben liegenden Fleck schräg verbunden, deshalb gibt es hinten nur drei Flecke (ab. 1). — Kopf mit grossen, hochgewölbten Augen, Schläfen kurz parallel, die seitlichen Ecken breit verrundet, Stirn ein wenig gewölbt, grob und einzeln punktiert, die Mitte mit unpunktierter Mittellinie. Labialpalpen des çf verdickt, das Ende breit, tief ausgehöhlt mit scharfen Rändern und an der oberen Seite mit zwei scharfen Ecken, innerhalb der Ecken ist das kurze Endglied angesetzt. Der Basalteil der Maxillarpalpen, innen mit scharfem Kiel, welcher am Ende vorn vertikal abfällt, neben dem scharfen Innenrand gleichbreit abgesetzt. — Fühler zur Spitze allmählich verdickt, die Seiten der Glieder gebogen, vor allem die der Unterseite, deshalb schliessen sie nicht aneinander an. Die Länge der Glieder 1-11 verhält sich wie 30:11:16:17: 18:20:20:20:23:25:42 und die Breite wie 16:13:13:14:16:19:22:23:25:28:29. — Halsschild kaum merklich länger als breit (75:74), länger als der Kopf (75:70) und schmaler als an den Augen (74:80). Vorn der Quere nach sehr leicht eingedrückt, die Scheibe mit drei kleinen, etwas höheren unpunktierten Stellen, vor der Basis bis zur Mitte eingedrückt. Oberseite stellenweise sehr dicht und grob, sogar zusammenfliessend, an anderen Stellen einzeln punktiert. Die Behaarung ist doppelt, besteht aus kürzeren, mehr anliegenden, goldgelben und steif aufstehenden, langen, schwarzen Haaren. — Flügeldecken in den gelben Flecken spärlich und einfach grob, in den schwarzen Teilen, vor allem in der Mitte sehr grob, dicht und runzelig punktiert, am Ende erloschen, etwas raspelartig. Unterseite und Beine ohne besondere Kennzeichen. — Aedoeagus: Abb. 48.— Länge (bei vorgestrecktem Kopf): 15,5-22 mm. Nächstverwandte Art ist M. andongoana HAROLD, 1879 aus Angola, welche ähnlich verteilte Flügeldeckenflecke hat, bei ihr liegt aber der hinterste Fleck in der Mitte der Flügeldecken viel näher zum Ende, ausserdem der seitliche Fleck der mittleren drei Flecken mehr vorn gelegen und der Subbasalfleck und Subscutellarfleck, welche miteinander zusammenhängen viel mehr nach hinten gezogen (Abb. 53), und schliesslich die Form der männlichen Labialpalpen und Basis der Maxillarpalpen abweichend. Namentlich ist die Basis der Labialpalpen bei Seitenansicht vorn breit gebogen abfallend, nicht vertikal, Innenrand nur am Ende abgesetzt und das vorletzte Glied der Labialaplpen am Ende deutlich schmaler, oben mit abgerundeten Ecken und das ausgehöhlte Ende deutlich schmaler. Decapotoma windhoekana sp. n. (Abb. 54-61) Holotypus (: f: Südafrika, Namibia, Haris, 367, Windhoek, SE 2216 Dd, 13. II. 1974 (im Naturhistorischen Museum Windhoek). — Paratypen : Ombika, Etosha, SE 1915 Bd, Outjo, 6. III. 1969 (1 Exemplar); Claratal 18, SE 2216 Dd, Windhoek, 27. I. 1971 (2 Exemplare); Dinaib, 852 at 19°05'S-17°29'E, Tsumeb, 19. II. 1972 (2 Exemplare) (im Naturhistorischen Museum, Windhoek und im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest); SW Afrika Etosha Pan Okaukuejo camp, 19°10'S-15°55'E, 27. XII. 1974, leg. S. ENDRŐDY-YOUNGA (2 Exemplare, im Transvaal Museum, Pretoria und im Museum Budapest); Twee Rivieren, 17-20. IL 1957, leg. Kalahari Gemsbok Park Expedition (1 Exemplar im Museum Budapest). Körper schwarz, Flügeldecken gelbrot mit schwarzen Flecken, Basis der Fühler und die Fühlerkeule dunkel, die mittleren Glieder braunrot. Vorderkörper und Unterseite mit gelber Behaarung, an den Flügeldecken auch mit schwarzen Haaren vermischt. — Kopf quer, an den grossen, gewölbten Augen etwas breiter als die Länge vom Vorderrand des Clypeus bis zum Scheitel (50:43). Stirn gewölbt, sehr grob und dicht punktiert, die Mitte etwas stärker gewölbt, mehr oder weniger unpunktiert. Schläfen kurz, die Schläfenecken breit abgerundet. — Fühler kurz mit starker Keule, bei vorgestrecktem Kopf die Mitte der Halsschildes nicht erreichend. Die Länge der Glieder 1-10 verhält sich wie 18:9:10:7:7:8:8:10:11:32 und die Breite wie 10:8:7:7:9:10:11:13:16:17.— Halsschild länger