Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Kaszab, Z.: Faunistische und taxonomische Studien über Meloiden (Coleoptera)

als der Kopf (45:43), fast so breit wie der Kopf an den Augen (48:50) und etwas breiter als lang (48:45). Vor der Mitte am breitesten, nach vorn etwas ausgeschweift und vor dem Hals gebogen verengt, nach hinten ziemlich gerade. Das vordere Viertel ist der Quere nach eingedrückt, ausserdem die Mitte und die Basis ebenfalls in der Mitte ziemlich tief. Die Punktierung so grob wie die des Kopfes, stellenweise gerunzelt, vor dem mittleren Eindruck manchmal mit einem kleinen, unpunktierten Buckel. Die Behaarung ist ziemlich anliegend goldgelb. — Flügeldecken mit schwarzen Flecken, welche manchmal in verschiedener Weise zusammengebunden oder dagegen auch die Flek­ken verteilt sind (Abb. 55-61). Das Ende der Flügeldecken schmal schwarz, vor dem Ende befindet sich eine breite, schräg nach hinten gezogene, vorn stark gezackte Querbinde. In der Mitte ist auch eine schräge Querbinde und vorn ist entweder wieder eine schräge, nach vorn gelegene Querbinde, welche manchmal auch im 2-3 Flecke aufgelöst ist. Die Schulterbeulen sind breit schwarz und neben dem Schildchen befindet sich auch ein kleiner schwarzer Fleck. Manchmal ist die hintere Querbinde mit dem schwarzen Saum am Ende der Flügeldecken breit zusammengebunden oder die vordere und mittlere Querbinde miteinander am Seitenrand und sogar mit dem Schulterfleck zusammen­gebunden. Helle Färbung der Flügeldecken an der Baisis und an dem Seitenrand bis zum Ende und innen an der Naht, der hintere Teil zwischen Querbinde und Seitensaum rötlich, sonst gelb. — Unterseite dicht und anliegend gelb behaart. — Beine ohne besondere Kennzeichen. Die Enddorne der Hinterschienen dünn. Die Länge der Glieder 1-4 der Hintertarsen verhält sich wie 32:15:12:29. — Aedoeagus: Abb. 54. —• Länge (bei geneigtem Kopf): 7.5-10 mm. Nächstverwandte Art ist D. transvaalica PÉRINGUEY, 1909. Sie hat ähnliche Fleckenvertci­lung der Flügeldecken, es fehlt aber der Subscutellarfleck, weiters sind die einzelnen Zeich­nungselemente nur ausnahmsweise miteinander verbunden, sie haben nirgends vollständige schräge Querbinde, ausserdem das Ende der Flügeldecken nach vorn mit einem immer ver­breiterten schwarzen Fleck und neben der Naht auch ein schwarzer Fleck. Der Grund grob chagriniert, deshalb vollkommen matt und höhstens nur am Seitenrand vorn bis zur Mitte et­was rötlicher. Zonitoschema bivittipennis sp. n. Holotypus 9 : Angola, Pastoril do Sul Mocamedes, SE 1512 Ba, 8-10. V. 1974 (im Natur­historischen Museum, Windhoek). — Paratypus: aus demselben Fundort (1 Exemplar im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). Sehr schlank, gelbrot, Fühler vom 1. Glied an, die Palpen, die Beine, die Mitte der Flügeldecken hinter der Basis bis zum Ende, eingeschlossen die Seiten im hinteren Fünftel und die Naht im hin­Abb. 54-61. Decapotoma windhoekana sp. n.. Aedoeagus bei Seitenansicht (54) und Aberrationsspek­trum der Flügeldeckenzeichnung (55-61)

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