Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)
Kaszab, Z.: Faunistische und taxonomische Studien über Meloiden (Coleoptera)
Längsstreifen, deshalb nur die beiden Seiten des Halsschildes breit rötlich, ausserdem die Punktierung des Kopfes viel gröber. Leider habe ich von laeta kein Männchen, so dass ich die Unterschiede der Genitalarmatur nicht untersuchen konnte. Lytta (Asiolytta) limbata afghanica ssp. n. (Abb. 5—9) Holotypus (f : Afghanistan, Nurestan. Upp. r. Paron, 2600 m, 15. VII. 1973, leg. KABAKOV (in der Sammlung O. KABAKOV, Leningrad). —• Paratypen : aus demselben Fundort (2çf, 1 $ im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest und 2çf, 2$ in der Sammlung O. KABAKOV); Pakistan, Lulu Sar, 10-12.VII. 1953, leg. F. SCHMID (lçf, im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). Der ganze Körper schwarz, jede Flügeldecke an der Naht am Ende, an der Basis und an den Seiten mehr oder weniger breit gelbrot, die Scheibe blauschwarz. Diese Form ist beim männlichen Geschlecht charakteristisch und enthält spezielle Merkmale. — So ist der Kopf beim çf unten neben den Augen breit eingedrückt und innen durch eine Falte begrenzt. — Das 3. Fühle rglied, seitlich gesehen, am Innenrand leicht ausgebuchtet, der Aussenrand dagegen gewölbt. (Abb. 7). Das asymmetrische 1. Tarsenglied des Vorderbeines unten dicht behaart, der zahnförmig vorgezogene Aussenrand erreicht nur etwa die Mitte des 2. Gliedes, deshalb ist das 2. Glied unten mehr als das distale Drittel erweitert und befilzt (Abb. 8-9). Endglied der Fühler des çf spindelförmig, das Ende scharf spitzwinklig vorgezogen. —• Halsschild ziemlich rundlich, Seiten ungleich grob punktiert, die Scheibe mit Spiegelflecken. — Flügeldecken erloschen grob lederartig gerunzelt, am Ende erloschen. — Aedoeagus (Abb. 5-6) ist auch charakteristisch, Widerhaken des Penis klein, der obere Rand gerade, und beim Austreten des Widerhakens des Ductus ejaculatorius geknickt. Parameren vorn seitlich und unten lang behaart. — Länge: 10-15 mm. Die übrigen Arten der Untergattung Asiolytta KASZAB, 1962 haben am Unterkopf beim 3* neben den Augen keinen mit Längsschwielen begrenzten Eindruck und das 3. Fühlerglied an der Innenseite höchstens verflacht, aber nicht ausgeschweift. Meloe (Micromeloe) kabuliensis sp. n. (Abb. 10) Holotypus çf : Afghanistan, Kabul, 1800 m, 3 .IV. 1970, leg. KABAKOV (in der Sammlung O. KABAKOV, Leningrad). — Paratypus : aus demselben Fundort (1 çf im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). Einfarbig schwarz, die Oberfläche ziemlich matt, Beine und Unterseite glänzender. — Kopf breiter als lang (57:50), hinter den Augen an den Schläfen am breitesten, Augen nierenförmig, wenig aus der Wölbung des Kopfes heraustretend. Die Breite an der breitesten Stelle der Schläfen, an den Augen, weiters die Stirn zwischen den Augen und die Basis des Clypeus, an beiden Seiten der Clypealsutur verhalten sich wie 57:52:38:25. Stirn auffallend flach, sehr spärlich und fein punktiert, hinter den Augen sind die Schläfen ebenfalls spärlich, aber etwas stärker punktiert, Hinterrand des Scheitels sehr leicht gebogen, der ganze Grund auffallend grob isodiametrisch genetzt, deshalb fettglänzend.: — Fühler (Abb. 10) lang, die Länge der Glieder 1-11 verhält sich wie 20:10:20:18: :20:20:20:20:20:20:28 und die Breite wie 13:10:12:13:13:15:15:14:14:14:14. Alle Glieder sind eng aneinanderstossend, die einzelnen Glieder nicht gestielt, deshalb erscheinen die Fühler fadenförmig. — Halsschild fast so breit wie der Kopf (55:57), viel breiter als lang (55:34), Vorderrand in Halsbreite gerade, Hinterrand in der Mitte breit ausgebuchtet, dann gehen die Seiten an den Hinterecken in einem breiten Bogen in den Seitenrand über. Die Basis eingedrückt, und in der Mitte läuft dieser Eindruck bis zur Mitte, gerunzelt punktiert, an Stelle der Vorderecken ebenfalls gerunzelt, die Scheibe beiderseits sehr breit flach, mit einigen Punkten und wegen der sehr groben isodiametrischen Chagrinierung ziemlich matt. — Flügeldecken klaffend, beiderseits innen neben den Schulterecken eingedrückt, dieser Eindruck allmählich verflachend und läuft neben den Seiten bis zur Mitte. Oberfläche fein gerunzelt und der Grund sehr grob isodiametrisch genetzt. •— Unterseite glänzend, raspelartig punktiert, kurz behaart, letztes Abdominalsegment beim çf tief ausgeschnitten und beiderseits abgerundet winkelig. — Beine kräftig, Schienen abgeflacht, vor allem die Mittel- und Hinterschienen an den Seiten breit, Aussenseite gebogen, dicht mit Stachelborsten besetzt, der äussere Enddorn der Hinterschienen breit und die Oberfläche der ganzen Länge nach löffelartig ausgerandet, das Ende spitzwinklig. Die Länge der Hintertarsen 1-4 verhält sich wie 58:26:23:35. — Länge: 8 mm.