Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 62. (Budapest 1970)

Kecskeméti, T.: Neue Nummuliten-Arten aus dem Bakonygebirge (Transdanubien, Ungarn). I. Teil

Paläontologisch kann man einen unteren fossilführenden und einen oberen, fossilleeren Abschnitt unterscheiden. Der untere, fossilführende Abschnitt (Proben 68-95) weist einen ausgeprägt oszillativen Charakter auf. Es handelt sich um eine Wechsellagerung von brack­wasserigen (Proben 69, 73, 89) und korallenführenden marinen (Proben 83 85 und 93-94) Schichten. Abgesehen von den faziesbedingten Unterschieden bietet das Faunenspektrum keine Möglichkeit einer feineren Gliederung. Grossforaminiferen kommen nur selten vor. Verhältnismässig am häufigsten ist die neue Art Nummulites dudarensis. Die spärlichen anderen Nummuliten sind schlecht erhalten, so dass sie nur mit Vorbehalt („cf., all'., ex gr.") als perforatus, brongniarti, striatus, discorbinus und variolarius bestimmt werden konnten. Von stratigraphischer Bedeutung ist die Anwesenheit der Assilinen, die das Alter dieser Schichten im Assilina spira-Horizont des I.utets l'esllegen, wie auch die von Frau M. BÁIJM BEKE bestimmten Nannofossilien : Cyclococcolithus lusitaniens (BLACK.), Coccolithus pelagicus (WALLICH), Coronocgclus niteseens (KAMCTNKR), Zygolithus crux (DEFL.), Pemma roiundum KLUMPP, Discoaster barbadiensis TAN, I). saipaiiensis Ba. Ä RIED. Zahlreiche benthonische Kleinforaminiferen und eine reiche Molluskeni'aune ergänzt das Faunenbild. Abb. Grundprofil von Weimpuszta bei Nagyesztergár. Die stratigraptiische Verbreitung der leitenden Nummuli­ienarlen und der neuen Art ist angegeben. Die Erläute­rung der lithologischen /eichen siehe im Text. (Nach G. KOPEK, E. Du DICH: Jr. & T. KECSKEMÉTI, 1969.)

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