Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 62. (Budapest 1970)
Kecskeméti, T.: Neue Nummuliten-Arten aus dem Bakonygebirge (Transdanubien, Ungarn). I. Teil
Der höhere Abschnitt des Profils (Proben 90-102 und 131-136) erwies sich als fossilleer, und besteht aus einer kreuzgeschichteter, l'luviatiler Sandserie.* Über der Diskordanzfläche, die mergelige, dann in Kalkstein übergehende Serie wird, auf Grund der Anwesenheit von N. perforatum (MONTE.), N. brongniarti D'AROH. & IIAIME, A T . millecaput (BOUB.), N. striatus (BRUG.) und N. discorbinus SCHLOTH. schon dem Nummulites perforatus-1 lorizont des Oberlutets zugeschrieben. Beschreibung der Arien Nummulites penzesgyoerensis n. sp. Tafel 1, Fig. 1-4. Holotypus: M 69.504, in der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des Naturwissenschaftlichen Museums, Budapest. Derivatio nominis: vom Namen der Ortschaft Pénzesgyőr, Komitat Veszprém, Transdanubien, Ungarn. Locus typicus: Grundprofil am Ree-Berg bei Pénzesgyőr, Probe 65/88. Stratum typicum: Oberlutet, Nummulites perforatus-l lorizont. Beide Generationen sind bekannt. Form A Äussere Merkmale Klein, glatt, mit retikulaten Septenstrèifen. Durchmesser 1,8-2,0 mm, Dicke 0,6-0,7 mm. Schale ungefähr glatt, Pol nur schwach herausgehoben. Diese Emporhebung ist ausgeprägter, nachdem die Spirallamellen von 1-2 Windungen entfernt worden sind und die Spirallamelle der Anfangswindungen die globuläre Megalosphärc nachbildet. Der Ablauf der Septenstrèifen ist scheinbar unregelmässig. Doch besteht eine Tendenz vom Zentrum zur Peripherie. Die Pfeiler sind klein, etwa der selben Grösse, und auf der Oberfläche ungefähr homogen zerstreut. Die Septenstrèifen nehmen die Pfleiler auf. Aus der oben skizzierten Anordnung dieser beiden eidsteht ein homogenes, loses Netz (Retikulation). Innere Merkmale Fast regelmässiges, locker aufgerolltes Spiralbild im Äquatorialschnitt. Gegen den Band nimmt der Schritt ab. Windungszahl gering, im allgemeinen 4-5; bei einem Radius von 1 mm beträgt sie 4. Durchmesser der Megalosphäre : 0,4-0,5 mm, betrachtlich im Vergleich mit der Dimension der Schale. Die 2. Kammer schliesst sich in Halbkreisform der ersten an, und ist etwa halb so gross. Zusammen betrachtet zeigen sie einen ovalen Umriss. Die 3. Kammer ist in die Richtung der Spirale verlängert, wird allmählich höher, und bildet den Anfangsabschnitt der zweiten Windung. Die Septen stehen locker und ziemlich regelmässig. Sie sind etwas gebogen. Ihre Zahl ist auf einen Viertelzirkel in der 2. Windung 3, in der driften 5, und in der vierten 7. * Neuerdings hat brau R. M. NYÍRÖ von Probe 134 an schon Kleinforaminiferen gefunden, die die Zugehörigkeit dieser Schichten zu dem darüberlagernden N. perforatus-îûhrenàen Ablagerungen beweisen.