Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 57. (Budapest 1965)
Smetana, A.: Zur Kenntnis einiger Philonthus- und Gabrius-Arten aus der Reitter-Sammlung (Coleoptera, Staphylinidae). (62. Beitrag zur Kenntnis der Staphyliniden)
79", 1 Ex.; „Dalmatia, REITTER", 1 Ex.; „Kaukasus, LEDER", 2 Ex.; ,, Lenkoran", 1 Ex. und „Nordl. Mongolei, LEDER", 6 Ex. Diese Belege bestätigen die Annahme, dass die Art in der paläarktischen Region sehr weit verbreitet ist. Philonthus (Philonthus s . str.) nepos, n. sp. Diese Art ist mit den Arten Ph. peliomerus KR.und.Pft. fráter BERNH. nahe verwandt. Einfarbig schwarz, glänzend, Flügeldecken mit undeutlichem Metallglanz, Halsschild leicht bräunlich irissierend. Mundwerkzeuge samt den Palpen gelbbraun, die Beine pechbraun bis schwarzbraun mit gelbbraunen Tarsen, letztes Glied der Fühler undeutlich heller. Kopf (rf) gerundet viereckig, leicht quer, nach hinten nicht oder sehr wenig verengt, etwa so breit wie der Halsschild an der breitesten Stelle. Augen massig gross und ziemlich flach, so dass sie aus der Seitenwölbung des Kopfes nicht hervorragen, die Schläfen sind deutlich länger als der grösste von oben sichtbare Längsdurchmesser der Augen. Zwischen den Augen befinden sich vier, lange Sinnesborsten tragende Punkte, von denen die inneren zweimal so weit voneinander entfernt sind als von den äusseren. Hinter den Augen befinden sich mehrere grössere Punkte, von denen drei eine vom hinteren Innenrand des Auges schräg nach hinten zur Mittellinie des Kopfes verlaufende Linie bilden. Die Schläfen fein und ziemlich dicht punktiert und angliegend behaart. Oberfläche mit äusserst feiner querwelliger Mikroskulptur bedeckt, die stellenweise rudimentär erscheint. Fühler im allgemeinen ganz ähnlich wie bei Ph. frater BERNH. ausgebildet, auch die vorletzten Glieder sind ähnlich wie dort: etwas länger als breit. H a 1 s s c h i 1 d ziemlich gewölbt, so lang wie an der breitesten Stelle, die etwa im letzten Viertel liegt, breit, an der Basis breit gerundet und nach vorn ganz leicht geradlinig verengt. Die Scheibe des Halsschildes mit zwei, aus vier ziemlich krätfigen Punkten gebildeten Dorsalreihen, die Seiten mit mehreren, meistens etwas feineren Punkten besetzt. Die Mikroskulptur jener des Kopfes gleich, jedoch — besonders vor dem Hinterrand — etwas mehr ausgeprägt. Schildchen gross, scharf dreieckig, dicht punktiert und behaart. Flügeldecken massig lang, nach hinten leicht erweitert und in der Schultergegend deutlich breiter als der Halsschild an der breitesten Stelle. Ihre Nahtlänge der Mittellänge des Halsschildes gleich (Index 24:24), ihre Seitenlänge deutlich länger (Index 29:24). Die Punktierung der Flügeldecken fein und ziemlich dicht, die Zwischenräume glänzend glatt, ohne Mikroskulptur. Die Behaarung ziemlich dicht, dunkel. Flügel voll ausgebildet. Hinterleib ganz ähnlich wie bei Ph. frater BERNH. ausgebildet, 7. (5. freiliegendes) Tergit am Apikalrand mit einem sehr deutlichen, hellen ApikalhauLsaum. Die Punktierung feiner als jene der Flügeldecken, weitläufig, die basalen Teile der Tergite etwas dichter punktiert als die Apikalteile. Oberfläche ohne erkennbare Mikroskulptur, die Behaarung lang und dunkel. Beine wie bei Ph. frater BERNH. ausgebildet. Erstes Glied der Hintertarsen deutlich kürzer als die drei folgenden Glieder zusammengenommen und deutlich kürzer als das letzte Glied. rf : die drei ersten Glieder der Vordertarsen erweitert. Sechstes Sternit am Apikalrand in der Mitte ziemlich tief und breit, leicht abgerundet dreieckig ausgeschnitten, der Ausschnitt von einer engen, hellen Membrane gesäumt. Aedoeagus jenem von Ph. frater BERNH. ähnlich, lang und schmal und besonders durch die überlange Paramere und durch den stark, fast hakenförmig dorsalwärts abgebogenen Apikalteil des Mittelstückes charakterisiert. Bei Ventralansicht bedeckt die Paramere fast