Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 57. (Budapest 1965)
Smetana, A.: Zur Kenntnis einiger Philonthus- und Gabrius-Arten aus der Reitter-Sammlung (Coleoptera, Staphylinidae). (62. Beitrag zur Kenntnis der Staphyliniden)
vollkommen das Mittelstück des Aedoeagus, und ihre Spitze überragt etwas den dorsalwärts abgebogenen Apikaiteil des Mittelstückes. Einzelheiten siehe Abb. 2—4. Länge 7 mm. Holotypus rf und Paratypus rf: ,, Turkestan, Buchara", ex coli. REITTER. Holotypus in den Sammlungen des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums in Budapest, Paratypus in meiner Sammlung. Der Paratypus ist schwer beschädigt. Die neue Art unterscheidet sich von den beiden vorher genannten Arten leicht — von der verschiedenen Form des Aedoeagus abgesehen — besonders durch die abweichende Färbung (hauptsächlich Flügeldecken und Beine), durch die kleineren Augen, den viel weitläufiger punktierten Hinterleib etc. Philonthus (Philonthus s. str.) oblitus JARRIGE, 1951 Philonthus oblitus JARRIGE, 1951, Bull. Soc. ent. France, p. 9. Von dieser Art liegen zwei Exemplare vor: 1 9 von „Dalmatia" und 1 rf von „Syrien, Kaifa". Sie wurden als Ph. fumarius GRAV. und Ph. mieans GRAV. bestimmt. Das Exemplar von Syrien ist zwar ungewöhnlich klein, die Form des Aedoeagus bestätigt jedoch eindeutig die Zugehörigkeit zu dieser Art. Ph. oblitus JARR. scheint nach den bisherigen Kenntnissen über das Mittelmeergebiet weit verbreitet zu sein. Bisher von Südfrankreich, Italien, Dalmatien, Albanien, Griechenland (Korfu) und Syrien bekannt. Philonthus (Philonthus s. str.) fagniezi JARRIGE, 1951 Philonthus fagniezi JARRIGE, 1951, Bull. Soc. ent. France, p. 8. Von dieser Art liegt ein Pärchen von „Algeria" vor, welches unter dem Namen Ph. virgo GRAV. eingereiht wurde. Diese Art steht dem echten Ph. virgo GRAV. (JARRIGE, 1951) sehr nahe und wurde mit ihm lange Zeit vermischt. Bisher nur aus Algerien bekannt. Philonthus (Philonthus s. str.) uralensis REITTER, 1909 Philonthus uralensis REITTER, 1909, Fn. Germ., 11:131. Das einzige, als „Monotypus" bezeichnete männliche Exemplar dieser Art trägt den Fundortzettel „Ural REITTER". Dieses Exemplar ist sowohl in den äusserlichen Merkmalen als auch im Bau des männlichen Kopulationsorganes mit PA. ephippium NORD M.vollkommen identisch. Nur der dunkle Fleck in der Schultergegend ist weniger intensiv und weniger ausgedehnt als es bei Ph. ephippium NORDM. meistens der Fall ist. Er ist jedoch — ähnlich wie bei Ph. ephippium NORDM. — abgerundet viereckig und nicht „dreieckig", wie es in der Originalbeschreibung steht. Die Art ist also jedenfalls als ein Synonymum von Ph. ephippium, NORDM. anzusehen. Die Synonymie sieht also wie folgt aus: Philonthus ephippium NORDMANN, 1837; = scutellatus MOTSCHULSKY, 1860; = uralensis REITTER, 1909. Philonthus (Rabigus) abauriae GRIDELLI, 1924 Philonthus abauriae GRIDELLI, 1924, Ann. Mus. civ. Stor. nat. Genova, 50, p. 177, 180. Von dieser Art liegen insgesamt 5 Exemplare vor, die von „Caucasus, Araxesthal" stammen. Sie wurden sämtlich als Ph. tenuis F. bestimmt. Die Art ist bisher nur aus Nord-Persien und vom Kaukasus bekannt.