Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)

Báldi, T.: Die oberoligozäne Molluskenfauna von Törökbálint

DIE OBEROLIGOZ ÄNE MOLLUSKENFAUNA VON TÖRÖKBÁLINT 85 Verbreitung : Paratethys: Mitteloligozän (Oberbayern), Oberoligo­zän (im ganzen Karpatenbecken, Siebenbürgen, Nordkroatien, Oberbayern, zusammen mit der Unterart T. venus margarethae allgemein verbreitet und sehr häufig), Untermiozän: (sehr selten, Korod, ? Bretka). Atlantikum: Nur im Untermiozän. Offenbar eine iterative südliche Form der borealen Art T. geinitzi, die bereits im Untermiozän aus der Paratethys nach dem Atlantikum hinüber wanderte. Turritella (Haustator) beyrichi HOFMANN, 1870 s. str. (T. V, fig. 4.) Turritella beyrichi^HOFMANN (1870, p. 25, T. 3, fig. 4), SENES (1958, p. 132). Material: 2 (HN). Bemerkungen: Die Exemplare von Törökbálint sind mit dem Typus identisch. An der Unterart T. beyrichi percarinata TELEGDI —ROTH, 1914 aus Eger ist eine einzige, einen starken Leisten zustande bringende Hauptrippe zu beobachten, während die übrigen Rippen im allgemeinen schwach entwickelt sind. Im Material von Törökbálint befinden sich aber am adapikalen Teil der Umgänge 3 stark entwickelte Hauptrippen, von denen keine einen Leisten zu­stande bringt. Verbreitung: Die Stammform ist ausser Törökbálint aus dem Zsil­Tal und von Kovácov aus dem Oberoligozän bekannt. Die Unterart percarinata wurde aus Eger, N-Kroatien und aus den norditalienischen Schio-Schichten beschrieben. Turritella koeneni nom. novum pro Turritella beyrichi V. KOENEN, 1891 (non T. beyrichi HOFMANN, 1870). T. beyrichi v. KOENEN, 1891 ist eine primäre Juniorhomonyme des Namens T. beyrichi HOFMANN, 1870, deshalb invalid. Für den Namen T. beyrichi v. KOENEN, 1891 (v. KOENEN: Das Norddeutsche Unteroligozän und seine Mollus­kenfauna, 1891, p. 716, T. 51, fig. 12) wird also Turritella koeneni nom. novum eingeführt. Xenophora deshavesi (MICHELOTTI, 1847) Xenophora deshayesi MICHT.—HÖLZL (1962, p. 146, T. 8, fig". 18; T. 9, fig. 1) cum syn. Material : 1 (T 1), 1 Bruchstück (T 2), 1 Bruchstück (HN). Bemerkungen: Auf Grund der Grösse und Gestalt des Gehäuses, der konzentrischen Furchen der Basis und der Art des Agglutinierens gehörte das Material von Törökbálint zu dieser Art. Verbreitung: Paratethys: Oberoligozän (Eger, Kovácov, Oberbayern), Untermiozän (Budafok), Mittelmiozän (allgemein verbreitet). Nordseebecken : Von der vierländer Stufe bis zum Pliozän. Nur im Neogen. Becken des Mittel­ländischen Meeres: Vom Tongriano bis zum Pliozän. Atlantikum: Mittelmiozän. Die Art tritt im südlichen Oberoligozän auf, wird aber hauptsächlich im Miozän eine allgemein verbreitete kosmopolitische Art. Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus~(ScHLOTHEiM, 1820) s. 1. (T. V, fig. 5-7.) Drepanocheilus speciosus SCHLOTH. —GLIBERT (1957, p. 54, T. 5, fig. 1). Drepanocheilus speciosus megapolitana BEYR.— GORGES (1952, p. 82), BÁLDI (in RÁI.DI, KECSKEMÉTI et al., 1961, p. 99).

Next

/
Thumbnails
Contents