Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)

Báldi, T.: Die oberoligozäne Molluskenfauna von Törökbálint

DIE OBEROLIÄ GOZNE MOLLUSKENFAUNA VON TÖRÖKBÁLINT 83 Panopea menardi DESHAYES, 1828 (T. IV, fig. 14.) Panopea menardi DÉSH. — HÖLZL (1962, p. 117, T, 7. fig. 7—8) cum syn. Material: 2 (T 1), 1 + 2 Bruchstücke und 3 juvenile Exemplare (T 2) und 2 juvenile Exemplare (S), 3 juvenile Exemplare (HN). Bemerkungen : Die jüngeren ontogenetischen Stadien dieser Art wurden früher unter den Namen P. angusta NYST, 1836 und P. heberti BOSQUET, 1852 abgesondert. Diese Namen werden von WOLFF (1897), GORGES (1952), GLIBERT (1957), ANDERSON (1959) und HÖLZL (1962) als Synonymen von P. menardi betrachtet. Verbreitung: Paratethys: Vom Mitteloligozän bis zum Torton all­gemein verb reitet. Nordseebecken: Vom Mitteloligozän bis zum Mittelmiozän. Becken des Mittelländischen Meeres: Vom Tongriano bis zum Torton. Atlanti­jaim: Unter und Mittelmiozän. Varieorbula gibba (OLIVI, 1792) (T. IV, fig. 15.) Varicorbula gibba OLIVI —ANDERSON (1959, p. 154, T. 18, fig. 6) cum syn. Material: 5 (T 1), 7 (T 2), 10 (S). häufig CT 17). Verbreitung : Vom Mitteloligozän ab in ganz Europa verbreitet, sie ist eine auch heute lebende allgemein verbreitete Art. Pholadomya puschi GOLDFUSS, 1837 (T. IV, fig. 13.) Photadomga puschi GOLDF. —HÖLZL (1962, p. 125, T. 7, fig. 9 —10) cum syn. Material: 1 (T 1 ). 1 (T 2), 3 (S), 2 (W). Verbreitung : Paratethys: Sehr häufig im Mittel- und Oberoligozän. Nach HÖLZL (1962) kommt sie in Oberbayern auch im Unter- ja sogar im Mittel­miozän vor. Noißseebecken : Im Mittel- und Oberoligozän allgemein verbreitet. Flecken des Mittelländischen Meeres: Nur im Tongriano und in den Schio-Schich • ten. Atlantikum: Nur im Oberoligozän („faluns bleus"). Eine oligozäne kos­mopolitische Art, die in der Paratethys als ein Relikt bi< zum Mittelmiozän gelebt hat. Cialis: SCAPHOPODA Dentalium kickxi NYST, 1843 (T. VI!, fig. 13.) Dentalium kickxi NYST— DESHAYES (1860, p. 207, T. 3, fig. 1—4), SANDBERGFR (1863, p. 182, T. 14, fig. 1—6), SPEYER (1870, p. 199, T. 21, fig. 8—11), WOLFF (1897, p. 262, T. 25, fig. 1—2), GORGES (1952, p. 117, 4'. 3, fig. 104—107), HÖLZL (1962. p. 132, T. 8, fig. 6). M a le r i a 1 : 1 (T 2), 8 Bruchstücke (S). B e m e r k u n gen : Von den mio/änen Arten steht sie D. badense BARTSCH in HÖRNES, 1856 nahe. Die gut erhaltenen Exemplare unterscheiden sich von dieser Art darin, dass D. kickxi etwas kleiner, weniger gebogen ist. Gegen den jüngeren Teil des Gehäuses zu werden die Längsrippen sehr schwach, ja so<?ar, sie können auch vollkommen verschwinden. In Bruchstücken ist es ein charak­teristisches Merkmal, dass die Wachstumslimen bei D. badense viel kräftiger entwickelt sind, weshalb die Längsrippen unter der Lupe gekörnt erscheinen. Innerhall ('er Art D. kickxi werden von HÖLZL (1962) 2 Typen unterschieden, der eine aus Weinheim, der andere aus Kassel. Aut Grund seiner Beschreibung entspricht das Material von Törökbálint dem T^pus von Kassel. 5*

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