Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)

Andreánszky, G.: Ergänzungen zur Kenntnis der sarmatischen Flora Ungarns II.

36 G. ANDREÁNSZKY vom Typus der Art unterscheiden, glauben wir es gerechtfertigt, sie als eine Varietät abzutrennen. Podogonium knorrii (A. BR.) HEEH. Wurde auch in Sály, Meleg-oldal gefunden. So haben wir aus den Sandsteinfloren schon von zwei Fundorten (Buják, Sály) Angaben über diese Art. Das jüngste Vorkommen ist aber in Diós­győr, wo die Art ebenfalls nachgewiesen ist. Diesen Fundort reihen wir nämlich in die Florengruppe Bánhorváti ein, er stammt also aus dem obersten Abschnitt des unteren Sarmats. Ptelea cf. trifoliata L. (Ptcleaecarpum ) (Abb. 8.). — Eine Flügelfrucht aus Sály, Meleg-oldal, der obere Teil fehlt, der untere Teil aber mit dem Fruchtstiel gut erhalten ist. Die grobe netzartige Nervatur des Flügels ist sehr deutlich sicht­bar, so dass es keinem Zweifel unterliegt, dass wir mit einer Ptelea-Frucht zu tun haben die von jener der rezenten P. trifoliata L. nicht zu unterscheiden ist Abb. 7. Ficus pulacociispidatu n. sp. Mikófalva, Szőkehegy, 7007, Holotypus. — Abb. 8, Ptelea cf. trifoliata L. ( Pteleaecurpum) Sálv, Meleg-oldal, 6971. — Abb. 9. Ailanthiis confucii UNG . Sály, Meleg-oldal. 6957. — Abb. 10. Àcer bicorne n. sp. Mikófalva, Szőkehegy, 7086, Holo­typus, X 2 3. — Abb. 11. Acer tataricoides ANDREÁNSZKY, tgerszólát, Bagolyvölgy, 62.1638. Ailaiitlius confucii UNG. — Ein sehr gut erhaltener Flügelfruchtabdruck aus Sály, Meleg-oldal (Abb. 9). Acer bicorne n. sp. (Abb. 10, Taf. V, Fig. 2) A. jurenaki ANDREÁNSZKY , in Sarm. Fl. l'ng., 1959, p. 167, Taf. LI, Fig. 5. non Stur. Aus Mikófalva kam ein Ahornblatt zum Vorschein welches im oberen Teil mit dem aus Bánhorváti, Kővágó-tető unter dem Namen A. jurenaki STI R ange­führten Blatt eine ziemliche Ähnlichkeit aufweist. Dem Exemplar aus Bánhor­váti fehlt der untere Teil des Blattes. Der Abdruck aus Mikófalva ist nicht fehlerhaft obwohl ziemlich schlecht erhalten. Acer jurenaki STUR wurde auf Grund eines Bruchstückes beschrieben (STUR: Jahrb. Geol. Reichsanst., 17, 1867, p. 175, T. V, Fig. 5—7). Nach der Beschreibung ist das Blatt fünflappig. Unser Blatt ist am Grunde nur dreilappig und auch das Exemplar von Bánhorváti war wahrscheinlich dreilappig. So entsprechen sie der Beschreibung von A. jurenaki nicht. Auf unseren Blättern ist das charakteristischste Merkmal, dass der Mittellappen im oberen Teil beiderseits je einen hornartigen Lappen trägt. Bei BERGER, in Palaeontogr., 97. 1955, p. 78, Abb. 19 und 1. c. p. 100 Abb. 133 finden wir weitere Bruchstücke unter dem Namen A. jurenaki STI R abgebildet, im ersten Falle ist die Bestim-

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