Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)

Jánossy, D.: Die altpleistozäne Wirbeltierfauna von Kövesvárad bei Répáshuta (Bükk-Gebirge)

die altpleistoz\xe wirb elt i erfaun a von kövesvárad 133 Vorderschleife), kann der Typ gregaloides wahrgenommen werden (Abb. 2/c). Die Vorderschleife ist labial konvex, ziemlich lang ausgezogen und nach lingual geneigt. Alle diese Merkmale sind für die von HINTON beschriebene typische Art charakteristisch (HINTON, 1910 in 1926). Pitymys hintoni Kretzoi Fundgut: 6 St. M x, L. der messbaren Stücke: 2,4 mm (3x). Der grösste Teil der Formen der P. gregaloides-Gruppe zeichnet sich durch die verkürzte Vorderkappe aus, welche für die Art P. hintoni KRETZOI (1941a) charakteristisch ist (Abb. 3/f). Microtus arvalinus Hinton Fundgut: 13 St. M x (davon 5 orale Fragmente). Da nach HINTONS Artdiagnose (1923) die von ihm beschriebene Form im Kauflächenbild völlig mit demjenigen der heutigen M. arvalis übereinstimmt, nur die etwas kleineren Dimensionen abweichen, wurde zuerst die Kauflächen­länge sämtlicher intakter Exemplare gemessen. Die Zahnlänge variiert bei acht Exemplaren von Kövesvárad zwischen 2.2 und 2,5 mm. Bei 300 jungpleistozänen Exemplaren des Microtus arvalis-agrestis Formenkreises aus der Istállóskő­I löhle JÁNOSSY (1955) wurde dieses Mass in 2,3—3,3 mm gemessen. Die altquartäre Form ist also im Durchschnitt tatsächlich etwas kleiner. Die Vorder­schleife dieser Zähne variiert nicht in allzu hohem Masse, sie ist der rezenten Form ähnlich (Abb. 3/e) und dabei von den jungpleistozänen Formen abwei­chend, wo eine viel grössere Variation zu beobachten ist. Es soll erwähnt werden, dass die vorhandenen M 2 ausschliesslich vom M. arvalis-Typ sind. Microtus nivalinus Forsvth-Major Ein M, und eine Mandibel mit dem M 1-M 2 stellen typische Belege der in jüngeren Altpleistozänfaunen regelmässig auftretenden „nivaloiden" Formen dar (L. = 2,3 mm (2x)). Diese, eher an „ratticeps " als an „nivalis " erinnernde M, werden meist in ganz untergeordneter Zahl vorgefunden (Abb. 3/b). Mit KOWALSKI (1958b) möchte ich dafür eintreten, die aus dem Altpleistozän beschriebenen zwei Formen nivalinus FORSYTH-MAJOR (1902). nivaloides HINION (1923) und ew. auch subnivalis PASA (1947) zu vereinigen, da zwischen diesen keine diagnostisch auswertbaren Verschiedenheiten wahrgenommen werden können. Es ist sehr fraglich, in wie weit die nivaloiden Formen in diesen Zeiten eine klimatische Bedeutung gehabt haben. Microtus rattieepoides Hintón Zwei Mj weichen in ihrer Form von derselben des rezenten M. oeconomus überhaupt nicht ab (Länge: 2,3; 2,4 mm). Es muss eine offene Frage bleiben, ob diese Art nicht als „oeconomus" bezeichnet werden soll.

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