Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)

Jánossy, D.: Die altpleistozäne Wirbeltierfauna von Kövesvárad bei Répáshuta (Bükk-Gebirge)

134 d. jánnossy a b c d e f Abb. 3. Kauflächenbilder der linken M, von Arvicoliden : a: Lagurus (Prolagurus ) pannonicus K ORMOS; IT: Microtiis nivalinus F ORSYTH —MAJOR: C: Microtus arvalinus HINTON ; d : Pity­my.s arvctlidens KRETZOI: E: Microtus (/regalis PALLAS; F: Pitymys hintoni KRETZOI. Microtiis gregalis Palla> Ein Mj. dessen Vorderschleife dem Pitymys hintoni auffallend ähnelt, dabei keine Spur von einem offenen Pitymys-Dreieck zu führen scheint, wurde unter dieser Benennung registriert (L.: 2.5 mm). Wegen der auffallenden Ähnlichkeit mit Pitymys, kann auch an eine Variante derselben Art gedacht werden (Abb. 3/e). 128 Molaren konnten zur „Pitymys-Microtus-Gruppem gezählt werden. Die zuletzt aufgezählten „Arten" von Pitymys und Microtus waren im jün­geren Altpleistozän Mitteleuropas weit verbreitet (ihre Funde sind von England. Holland, Deutschland, Österreich. Tschechoslowakei, Ungarn, Jugoslawien und Rumänien bekannt). KOWALSKI (1958b) hat es gezeigt, dass die altpleistozänen Arten dieser Gattungen eher in „Artengruppen" eingereiht werden können, als in so viele Arten, die schon in den vergangenen Jahrzehnten aufgestellt wurden. Natürlich ist es am besten bis zur eingehenderen Revision dieser Formen jede bis jetzt beschriebene Art isoliert zu behandeln, was auch in dieser Arbeit ge­schehen ist. Auf die stratigraphische Bedeutung dieser Formen kommen wir weiter unten noch zurück. Sicista praelorijjer Kormos Fundgut: Linke Mandibel ohne Zähne, 2 r. und ein 1. M 1, 1. M x. Die Reste stammen annehmbar von drei Exemplaren, von welchen zwei Stücke charakteristische Komplikationen der Molaren aufweisen (2 M 1), dabei ist ein M 1 und der M, ganz einfach gebaut. Diese Verhältnisse entsprechen völlig der Artbeschreibung von KORMOS (1930). Die Masse der Reste sind die folgenden: L.XBr. der 1^ = 1,02X1,07; 0.96x0.98 und 0,90x0.92 mm; alve­olare Länge der unteren Zahnreihe 2,7 mm, L.xBr. des Mj : 1.13x0,77 mm. Sicista war im mitteleuropäischen Altpleistozän weit verbreitet (früher von Deutschland bis Ungarn bekannt) in neueren Zeiten von der Tschechoslowakei (FEJFAR, 1956), Polen (KOWALSKI, 19601)) und aus der Ukraine (PIDOPLITSCHKA. 1955) gemeldet.

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