Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)

Voss, E.: Die von Biró auf Neu Guinea aufgefundenen Rüsselkäfer, III. (Coleoptera, Curculionidae)

158. Parendymia kirschi Fst. Neu Guinea: Friedrieh Wilhelmhafen (Biró. 1896): Er ima, Astrolabe Bai (Biró, 1897 leg.). — 5 Ex. 159. Eurhopala spec. Neu Guinea: Sattelberg, Huon Golf (B i r ó, 1899); Fe nie h el leg. — 2 Ex. In der Gattung Endymia Pasc, sind in beiden Geschlechtern die Fühler nahe der Rüsselspitze eingelenkt ; in Eurhopala Fst. in beiden Geschlechtern in der Nähe der Rüeselmit-te. Es ist daher anffäHig, das« mir zwei Tiere vorliegen, die anscheinend der gleichen Art angehören und durch vier in einer Querreiche ange­ordnete Pusteln auf der Halsschildmitle gekennzeichnet sind, im einen Geschlecht die Fühler wie bei Endymia, im anderen wie bei Eurhopala am Rüssel eingelenkt besitzen. Das vorliegende Material reicht nicht aus, um hier eine Klärung her­beizuführen. Gattung Idotasia Pasc. Pascoe, Ann. Mag. Nat. Hist. (4) 7, 1871, p. 261. — H u s t a c h e in Junk & Schenkung Col. Cat. Pars 136, 1934, p. 76. Trigonus Fauvel, Bull. Soc. Linn. Norm. (2) 1, 1872, p. 196. Trigonopterus Fauvel, 1. cit. 7, 1862, p. 157. — H u s t a c h e in Junk & Schenkung Col. Cat. Pars 151, 1936, p. 264. Der Gattungsname Trigonopterus Fauv. wurde als homonym zu Trigonoptera Perroud (1855) angesehen. Nach den jüngsten Ansichten (vergl. L o h s e, Ent. Bl. 55. 1959, p. 44) gilt ein Gattungsname als verschieden, wenn er sich in min­destens einem Buchstaben unterscheidet. Hiernach hätte im Gegensatz zum Col. Cat. (1. cit.) der Name Trigonopterus Priorität vor Idotasia. Die Gattung Idotasia ist artenreich von Java bis zu den Fidschi-Inseln ver­breitet, eine grössere Anzahl Arten ist sowohl unter Idotasia wie auch unter Tri­gonopterus beschreiben worden. Ob beide Gattungsnamen nebeneinander beste­hen bleiben können, lässt sich nur nach Untersuchung der beiden Gattungstypen faststellen, eine weitere Aufgliederung der Gattung wird sich wohl als unabwend­bar erweisen. Die Arten sind weit zahlreicher als die Anzahl der bisher beschriebenen ver­muten lassen könnte. Darauf deutet der Umstand hin, dass die vorliegenden Arten mit wenigen Ausnahmen am Sattelberg (Huon Golf) von Biró gesam­melt wurden und zahlreichen Arten angehören. Die Fundorte der von Faust und Pascoe beschriebenen Arten liegen aber sehr zerstreut, die dort aufge­fundenen Formen lassen sich nicht immer mit Sicherheit auf vorliegende bezie­hen. Schon geringe Abweichungen in der Halsschild- und Deckenform, der Stärke der Punktierung etc. weisen auf weitere Arten hin, kommen aber in den Beschreibungen nicht oder nur unvollkommen zum Ausdruck. So mussten mehr neue Arten aufgestellt werden, als es ursprünglich den Anschein hatte. Wie ein roter Faden zieht sich, vor allem bei den hochglänzenden kleinen Arten, die scheinbar mutationsartige Veränderung der Augenstellung durch die Artenreihe hindurch, die Veranlassung der Unsicherheit hinsichtlich der Einord­nung der Gattung gab. Entweder ist die Stirn nicht durch die Augen eingeengt und die Augen sind in der Ruhelage von den Augenlappen des Halsschilds bedeckt, oder die Augen sind einander bis auf die halbe oder bis auf ein Drittel der basalen Rüsselbreite genähert, allem Anschein nach ohne Ubergangsformen, wenigstens lagen mir solche nicht vor.

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