Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)
Voss, E.: Die von Biró auf Neu Guinea aufgefundenen Rüsselkäfer, III. (Coleoptera, Curculionidae)
Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird man die Gattung bei den Gryptorrhynchinen einordnen müssen. Dafür spricht u. a. die auffällig verkürzte Hinterbrust, so dass Mittel- und Hinterhüften nur sehr kurz getrennt sind. Dieser Umstand lässt die Vermutung berechtigt erscheinen, dass die Gattung in die Nähe der mit Acalles verwandten Gattungen zu stellen ist. Sieht man dies Merkmal als übergeordnet an, so spaltet sich diese Gruppe hinsichtlich der Abdominalbildung in zwei Untergruppen auf, einer derselben gehört Idotasia an, aber auch die weiter oben beschriebene Gattimg Mimidiotasia. Arten — Übersicht 1 (27) Flügeldecken ohne gelb beschuppte Makeln oder Querbinden an der Basis. 2 (26) Halsschild nicht mehr als doppelt so breit wie lang. 3 (14) Die Seitenkonturen des Haischilds bilden mit denen der Flügeldecken eine gemeinsame Kurve. 4 (11) Augen auf der Stirn einander nicht genähert, letztere so breit wie die Rüsselbasis. 5 (6) Halsschild deutlich sehr fein und zerstreut punktiert. Mitte der Basis schwach gerundet vorgezogen. Prosternum vorn etwas kräftiger und dichter punktiert. Seitenteile der Hinterbrust glänzend, unpunktiert. Schenkel an den Seiten mit feiner zerstreuter Punktierung, an der Spitze dichter. Flügeldecken mit deutlichen Punktreihen, deren Punkte fein und weitläufig angeordnet. Rüssel mit drei feinen scharfen Kielen, von denen der mittlere hoch zur Stirn aufläuft. Flügeldeckenspitze etwas verjüngt ausgezogen. Beschuppung spärlich, greis ; auf dem Rüssel und in den seitlichen vorderen Punkten des Halsschilds angeordnet. Von schwarzer Färbung. obnixa Fst. 6 (5) Halsschild unpunktiert, nur seitlich am Vorderrand des Prosternums manchmal dichter und kräftiger punktiert. 7 (8) Mitte des Halsschilds etwas nach hinten vorgezogen. Körperform etwas gestreckter, der Halsschild läuft schwach geradlinig konisch von der Basis ab. polita Fst. 8 (7) Halsschildbasis gerade abgeschnitten. 9 (10) Halsschild etwa so lang wie breit, die Seiten von der Basis geradlinig ablaufend. Flügeldecken etwas weniger gestreckt als bei der vorhergehenden, aber länger als bei der folgenden Art. convexa Fst. 10 (9) Halsschild breiter als lang, schon von der Basis ab, wenn auch zunächst in sehr flacher Rundung, gerundet ablaufend. Flügeldecken nur so lang wie breit. Punktierung der Oberseite vollkommen erloschen. curla n. sp. 11 (4) Die Augen engen die Stirn auf die Hälfte ein. 12 (13) Rüssel mit drei feinen Kielchen auf der Basalhälfte, die äusseren vereinigen sich mit dem mittleren auf der Stirn, während der mittlere zur Basis des Kopfes verlängert ist. Halsschild fast so lang wie breit, seitliche Rundung zunächst fast geradlinig konisch nach vorn ablaufend, deutlich fein und nicht gedrängt punktiert. Punktstreifen auch seitlich undeutlich, an der Basis durch einen grubenartigen Punkt angedeutet. Seitenteile der Hinterbrust unpunktiert. neglecta Fst. 13 (12) Rüssel auf der basalen Hälfte mit einfachem scharfem Mittelkiel, die apikale Hälfte hochglänzend und nur halb so breit wie die Rüsselwurzel. Halsschild quer, schon von der Basis ah in kräftigem Bogen ablaufend, auf dem Rücken unpunktiert, seitlich kräftig und sehr dicht punktiert. Punkt streifen auf den Flügeldecken erloschen, auch die basalen Punkte fehlen, doch sind die beiden äusseren Streifen durch weitläufig angeordnete Punkte gekennzeichnet. proxima n. sp. 14 (3) Seitenkonturen von Halsschild und Flügeldecken bilden einen stumpfen Winkel und keine geschlossene Kurve. 15 (23) Augen auf der Stirn einander nicht genähert. 16 (17, 18) Halsschild läuft stark konisch von der Basis ab und bildet mit den Seitenkonturen der Decken fast eine ununterbrochene Kurve. Halsschild und Flügeldecken unpunktiert, doch ist das Prosternum ziemlich kräftig und sehr dicht punktiert, und auf den Seiten der Flügeldecken sind die äusseren drei Punktstreifen durch runde, mäs-