Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)

Juhász, Á.: Petrographische Untersuchung paläozoischer Magmatite aus dem Balatonhochland

bruch von Alsóőrs als Nullpunkt nimmt, so liegen die mikroholokristallinen, feinporphyrischen Lagergänge an der Lovaser Landstrasse in einer Höhe von -}-400 [-500 m, der in der Bohrung durchörterte mikroholokristallin-grob­porphyrische Lagergang, von grösserer Mächtigkeit, um +700 [-800 m. Man sieht, dass das Gefüge innerhalb dieses Intervalls von 2000 m auch von der Grösse der Magmatitmasse stark abhängt. Wie weit diese Horizonte unter der ehemaligen Oberfläche lagen, lässt sich zur Zeit nicht bestimmen. Anhand der Struktureigenschaften ist es zu vermuten, dass das Magma noch in verhältnis­mässig lockere Sedimente eindrang. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die magma­tische Tätigkeit im Sedimentbecken erst stattfand, als in höheren Niveaus noch die Ablagerung vor sich ging. Allerdings ist die subvulkanische Natur der Bil­dungen nicht zu bezweifeln, da eine eingehende Materialanalyse keine tuffige Bildungen hat nachweisen können. Über dem höchstgelegenen Gesteinskörper liegen heute etliche hundert Meter permische Sedimente. Es ist jedoch nicht festzustellen, welche Mächtig­keit von Phyllit vor der permischen Ablagerung abgetragen wurde. Die mineralogische und chemische Zusammensetzung ist bei allen drei Typen recht ähnlich, jedoch von dem der typischen Quarzporphyre wesentlich verschieden. Das ist aus dem Diagramm, das die chemischen Gemengteile der einzelnen Gesteinstypen darstellt, einwandfrei ersichtlich (Abb. 3.). Wie der Diagramm zeigt, sind die paläozoischen Magmatité des Balaton­hochlandes im allgemeinen gekennzeichnet durch die untergeordnete Rolle des K gegenüber dem Na und durch den bedeutenden Gehalt an Leichtflüchtigen. Deshalb wird die von der der typischen Quarzporphyre stark abweichende che­mische und mineralogische Zusammensetzung den Quarzkeratophyren ähnlich ; der Unterschied liegt bloss am kleineren Gesamtalkali-Gehalt bzw. am grösseren Al-Uberschuss. So kristallisieren keine Alkaliamfibole oder Alkalipyroxene, dagegen weist der Uberschuss an Albit bzw. sehr sauerem Plagioklas, und desto mehr das Auftreten von natronreichem Orthoklas in gewissen Gesteinen, sowie der lepidomelanartige Charakter des Biotits auf einen Quarzkeratophyr hin. Andererseits stimmt die chemische und mineralogische Zusammensetzung mit der von einigen, von Niggli in die trondhjemitische Magmagruppe eingereihten Na-reichen Quarzkeratophyren überein. Zwecks näherer Abgrenzung habe ich die Niggli-Werte der Typen vom Balatonhochland berechnet. Tabelle VI. Niggli-Werte der Magmatittypen vom Balatonhochland. Typ si al IM. c alk 1 k mg 1. i. 425 59 10 2 27 0,3 0,4 411 44 21 4 31 0,09 0,4 2/a. 348 43 29 3 28 0,05 0,4 2/a. 299 45 20 3 32 0,04 0,4 2/b. 313 45 26 4 35 0,1 3. 323 45 28 1 24 0,1 0,2

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