Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)

Juhász, Á.: Petrographische Untersuchung paläozoischer Magmatite aus dem Balatonhochland

selbständig auf, in zergliederten Säulen, deren Menge dem Kontakt zu ansteigt, wo die Körner Grössen von 600 fi erreichen. Zirkon ist selten, mit Korngrössen um 100—110 fj, ; Rutil ist sehr selten. Die Grundmasse ist gänzlich körnig, und war es wahrscheinlich auch ursprünglich, da weder Uberreste sphärolitischer Strukturen, noch andere, auf­nachträgliche Umkristallisierung hinweisende Formen vorzufinden sind ; dage­gen kommen Xenolithe aus Gesteinsglas vor, die zur Zeit nur eine anfängliche Anisotropie aufweisen. Die Grundmasse besteht auf Quarz- und Feldspat­körnern von 4—8 « Grösse, und enthält daneben noch Serizit, Biotit, bzw. durch den Zerfall des Biotils entstandenen Chlorit, Härnatit und Titaneisen. Die Grund­masse ist örtlich verquarzt, bzw. klinozoisitisiert, wobei die porphyrischen Quarze korrodiert, die Feldspäte z. T. verdaut und die Biotite bis zur Unkennt­lichkeit zersetzt werden. Anderswo wird die Grundmasse entlang von Ankerit­adern auch kaolinitisiert. Die chemische Zusammensetzung des Gesteins ist wie folgt : Tabelle II. Chemische Zusammensetzung eines mikroholokristallingrobporphyrischen Magmatits vom Typ 2/a. _ (Steinbruch bei Alsóőrs, Nordwestwaiid, Probeentnahme von SW nach NO 1 ortschreitend) 1. 2. 3. /o /o 7o Si0 2 67,87 74,13 69,49 Ti0 2 0,59 0,45 0,70 ALjOg 17,22 13,24 14,57 Fe 2 Ö 3 0.73 0,75 2,44 FeO 2,25 2,05 1,86 MnO 0,05 0,04 0.06 MgO 1,44 0,97 1,61 CaO 0,76 0,70 0,54 Xa.,0 6,83 5.11 5,40 K 2 0 0,50 0,76 0,48 —H 2 0 0,21 0,27 0,29 + H 2 0 1,65 1,48 2,04 PoO-, 0,36 0,11 0,19 COj 0,09 Spur 0,04 Insgesamt 100,55 100,06 99,95 Analytiker Frau L. Nemes G. C s a j á g h y Frau L. Nemes Innerhalb des gegebenen Gesteinkörpers ist das Gestein anhand seiner mine­ralogischen und chemischen Zusammensetzung z. T. ein Natronquarzporphyr (biotitischer Natronrhyolitporphyr 2.,) und z. T. ein Natronquarzporphyrit (biotitischer Natrondazitporphyrit, 1., bzw. Biotitnatrondazitporphyrit, 3.). 2b. Aus der Umgebung von Alsóőrs und Lovas kam ein paläozoischer Mag­matit von mikroholokristallin-grobporphyrischer Textur auch aus einer Tiefboh­rung zum Vorschein. Das makroskopisch graugrüne, stark gepresste, sehr frische Gestein ist in einer Mächtigkeit von 3 m durchörtert worden. Es ist kennzeichnend für die auffallend tiefgreifende Kontakt Wirkung dieses kleinen magmatischen Gesteinkörpers, aller Wahrscheinlichkeit nach eines Lagergan­ges, dass in der Bohrung im übrigens biotitfreien, aus Serizit, Chlorit und Quarz von 10 fi durchschnittlicher Korngrösse bestehenden Nebengestein in einer Eni-

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