Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1955)

Bartha, F. ; Soós, L.: Die pliozäne Molluskenfauna von Balatonszentgyörgy

beider Extreme vorhanden. Unsere Exemplare stimmen auch hinsichtlich des Formenreichtums und der Grösse mit den von Brusina aus Okrugljak bei Zagreb abgebildeten (a. a. 0., Taf. 3, Fig. 36—41.) Exemplaren auffallend überein. 16. Melanopsis lepavinensis Brusina (Taf. IV., Fig. 9) 1897. Melanopsis lepavinensis Brusina, Djela Jugosl. Akad., 18, p. 9, t. 6. f. 29—30. 1929. Melanopsis lepavinensis Brusina, Wenz, Foss. Cat., p. 2771. Das Gehäuse dieser nur abgebildeten, aber nicht beschriebenen Art ist turmartig konisch mit einer sich regelmässig verjüngenden hochkonischen Spira und einer scharfen Spitze ; ihre durch scharfe aber seichte Suturen ab­gesonderten sechs bis sieben Umgänge sind kaum konvex, und wachsen gleich­massig an ; der letzte Umgang weist keine bedeutende Erweiterung auf, sondern stellt eine regelmässig anwachsende Fortsetzung der vorhergehenden dar ; an den mittleren Umgängen können verschwommene Spuren von Querleisten oder Knötchen beobachtet werden ; am letzten Umgange und am angrenzenden Abschnitte des vorhergehenden befindet sich eine Reihe in der Querrichtung etwas verlängerten, zum Teil verschwommener Knötchen, deren Anzahl sich am letzten Umfang auf sieben bis acht beläuft. Ihre Mündung ist oben zuge­spitzt, unten ziemlich tief, aber kurz rinnig. demgemäss hat sie eine sich verjün­gende ovale Form, ihr callus columellaris ist mittelmässig entwickelt. Die Aus­masse unseres grössten Exemplares belaufen sich auf 14,2 : 6,1 mm. Sie ist eine in der Literatur unseres Wissens nur ein einziges Mal erwähnte Art. In unserem Materiale wurden 10 Exemplare vorgefunden. Es muss ergän­zend bemerkt werden, dass in der Sammlung der S ü m e g h y-Brigade diese Art an mehreren westtransdanubischen Fundorten, und zwar in Dáka, Zala­galsa, Tüskevár und Fonyód vorgefunden wurde ; ihre durchschnittliche Grösse kann vielleicht durch ein 14,7 : 6,9 mm grosses, aus Dáka stammendes Exemplar bezeichnet werden ; von der durch Brusina veröffentlichten Abbildung kann eine etwas kleinere Grösse (12,3 : 5,3 mm) abgemessen werden. 17. Melanopsis bouéi sturi Fuchs 1873. Melanopsis Sturii Fuchs, Jahrb. geol. Reichsanst. Wien, 23, p. 21, t. 4. f. 18—19. 1929. Melanopsis sturii Fuchs, Wenz, Foss. Cat., p. 2835. 1942. Melanopsis bouéi Fuchs, Strausz, Annal.Mus. Hung.Min. Pal. .55. p.89.(n.Férussac !) 1944. Melanopsis sturi Fuchs, J e k e 1 i u s, Mem. Instit. Geolog. Romaniei, 5, p. 74, t. 17. f. 1—17. 1953. Melanopsis bouéi sturii Fuchs, Papp, Mitteil. geol. Ges. Wien, 44, p. 146, t. 12, f. 15—17. Die Art M. sturi wurde durch Fuchs als eine selbständige Art be­schrieben und durch Lörenthey, sowie auch durch Wenz in seinem all­bekannten Kataloge als eine solche betrachtet ; dagegen konnte Strausz zwischen dem M. bouéi (richtiger bouéi affinis) und dem M. sturii keine speci­fischen Abweichungen feststellen und ist der Meinung, dass die durch eine dop­pelte Stachelreihe charakterisierten Formen des Formenkreises des M. bouéi mit dem Namen M. bouéi sturii Fuchs bezeichnet werden sollten. Ebenso ver­fährt auch Papp, dagegen betrachtet ihn j e k e 1 i u s auch weiterhin als eine selbstständige Art ; in der ungarischen Literatur wird diese weitverbreitete Art der pannonischen Schichten Transdanubiens, welche aber in Szócsán bereits in den sarmatischen Schichten zugegen ist, fast ausschliesslich unter diesem

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