Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 41. (Budapest 1948)

Zsivny, V.: Ein neues Azuritvorkommen aus Ungarn

//// Kristall No. 1. Das nach {101}, bezw. nach dieser naheliegenden Endflächen zweiter Art tafelige Kriställchen war mit einem Ende der Orthoaxe und zum Teil auch mit einer Fläche der Basis aufge­wachsen. Die Länge in der Richtung der Orthoaxe betrug 1 mm, die Breite in dazu senkrechter Richtung 0-6 mm. Es konnten daran folgende 12 Formen bestimmt werden: c {001}, m {110}, p {021}, a {J01}, P {223} D {]04} h {221} V {506} R {241} * {708} k {221} 8 {101} Ausser den oben angegebenen Endflächen zweiter Art konnten noch zwei weitere beobachtet werden, w Telche mit freiem Auge und mit der Lupe nicht unterscheidbar, sondern bloss durch ihre Reflexe voneinander trennbar waren; 2 es konnte jedoch nicht entschieden werden, ob die eine derselben als die noch nicht beobachtete Form {706} oder die bereits bekannte Form {908}, die andere als {706} oder die ebenfalls beobachtete Form {605} zu betrachten w Täre. Im folgenden sollen diese beiden Formen (bloss povisorisch) kurz mit Xi, bezw. x 2 bezeichnet werden. Die Kanten (221)/(021), (223)/(021), _so wie die Ecke, gebildet von den Flächen (001), (223), (021) und (104), waren durch je eine sehr schmale bezw. winzige, nicht messbare, bloss mit dem Mikro­skop zu beobachtende Fläche abgestumpft. Die Formen der Orthozone waren mit Ausnahme von {101} mit voller Flächenzahl, {Ü21 } und {241} mit je einem Flächenpaare an einem Ende der Orthoaxe, alle übrigen Formen _bloss mit je einer einzigen Fläche zu beobachten. Die Flächen von {101}, sowie die des Komplexes x„ x 2 wiederholten sich 1 bis 2-mal. Das Kriställchen ist seiner natürlichen Ausbildung möglichst getreu, jedoch mit Weg­lassung der obenerwähnten, nicht messbaren kleinen Flächen, auf (010) projiziert, in Abb. 1 dargestellt, Weiters wurden die Flächen der einander sehr nahe liegenden Formen {506} und {708}, bezie­hungsweise Xi, und x 2, in der Abb. nicht getrennt, sondern zu je einer Fläche zusammengefasst dargestellt. Zur klareren Darstellung sind allein die Flächen der Form {104}, dann (101) und (221) ver­hältnismässig breiter, bezw. grösser als in Wirklichkeit. 2 Ebenso schienen die Flächen von {506} und {708} mit freiem Auge oder mit der Lupe betrachtet, gleichzeitig zu reflektieren.

Next

/
Thumbnails
Contents