Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 41. (Budapest 1948)

Zsivny, V.: Ein neues Azuritvorkommen aus Ungarn

//// • Annales Historico^Naturales Musei Nationalis Hungarici Vol. XLI. Budapest, 1948. No. 2, p. 25-31. Redigit: V. Székessy. EIN NEUES AZURITVORKOMMEN AUS UNGARN. Von V. Z s i y il y (Budapest). (Mit 2 Abbildungen im Text.) Im Jahre 1941 fand Dr. Franz Horusitzky im Mecsek­Gebirge (Südwest-Ungarn) in einem Kalksteinbruche Azurit, wel­cher zur Untersuchng in meine Hände gelangte. 1 Über die Ergebnisse derselben soll im folgenden berichtet werden. Das Mineral ist in dunkelgrauem, dichtem Kalkstein als radial­faserige kugelartige, knollige, kornförmige oder fleckenartige Aggre­gate zu beobachten. Sie bestehen aus allerfeinsten Nüdelchen, oder nach der Orthoaxe gestreckten, grösseren Kristallindividuen. Letztere können eine Länge von beinahe V2 cm erreichen, sie sind eng miteinan­der verwachsen und nur ihre äussersten Enden erheben sich aus der Oberfläche der Aggregate. In der Mitte der aus feinen Nädelchen bestehenden, im Durchschnitte seidenartig schimmernden Aggregate blieben manchmal Hohlräumchen, in welche diinntafelige Kriställ­chen hineinragen; unter diesen letzteren fand ich bloss ein einziges, welches freier ausgebildet und zugleich flächenreicher war. Zu nähe­ren Untersuchung diente dieses Kriställchen (Krist. No. 1), ausser­dem einer der obenerwähnten grösseren Kristalle (Krist. No. 2). 1 Das üntersuchungsmaterial verdanke ich den Herrn Univers. Pro­fessoren E. Vadász und F. Horusitzky, ausserdem Herrn Dr. R. S t r e d a.

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