Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)
Stiller, J.: Beitrag zur Kenntnis der Peritrichenfauna der Adria bei Split (Spalato)
70 Am Basalteil wird die Hülse stark eingeschnürt und geht in eine sockelartige Erweiterung über, welche eigentlich eine hohle Haftscheibe darstellt. Dieser flache Hohlraum wird vom sockelartig verbreiterten, aus derben, lichtbrechenden Fibrillen bestehenden Stiel ausgefüllt. Aus dem Stiele dringen die allmählich dünner werdenden Fibrillen in das hintere Körperende des Infusors ein. Dasselbe ist farblos, hyalin, besitzt aber eine auffallende Querstreifung der Pellicula. Der Körper des Infusors ist schlank und ragt nur wenig aus der Hülse •empor. Auffallend ist der sehr lange Schlund. Der Kern ist lang bandförmig, längsgerichtet und an beiden Enden umgebogen. Die Länge der Hülse erreicht 100 ju, die grösste Breite ungefähr 25 Cothurnia subtilis Stiller. Diese Art, welche zum ersten Mal auf Helgoland an den Byssusfäden von Mytïlus edulis gefunden wurde, lebte auch in der Soliner Bucht auf M. edulis var. galloprovincialis. Sie scheint also ein spezifischer Symphoriont der Miessmuschel zu sein. Cotliurnia subtilis war hier weniger zahlreich als auf Helgoland und die Hülsen waren im Gegensatz zu den im Helgoländer Aquarium gefundenen Exemplaren, welche eine Länge von 65—72 ^ erreichten, nur 40-—50 « lang. Thuricola valvata Kahl. Auf einer abgestorbenen und nicht näher bestimmten Grünalge sassen leere Hülsen dieser Art. Trotz ihrer ziemlich grossen Variabilität waren sie an diesem Standort derart charakteristisch und konstant ausgebildet, dass ihre Identifikation auf keine Schwierigkeiten stiess. Die Hülsen waren verhältnismässig schlank. Besonders über der etwas sockelartig erweiterten Basis waren sie stark verjüngt. Die Verjüngung erfolgt hier aber nicht, wie bei der Süsswasserart Thuricola foTliculata stufenweise, in zwei Absätzen, sondern allmählich durch eine sanfte Wölbung der Seitenwände. Die Länge der Hülse betrug etwa 140 u. Zusammenfassend kann also festgestellt werden, dass die Peritrichenfauna dieser Standorte äusserst ärmlich ist. Im Gegensatz zum Aquarium, in welchem sowohl die Arten-, als auch die Individuenzahl sehr gering war, erreichten manche der ebenfalls wenigen, im Brack-