Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)
Zimmermann, Á.: Über das Pankreas und seine Langerhans'schen Inseln
7 Zellen unregelmässige Haufen, beim Schwein bogenförmige Reihen, beim Schaf verschmelzen sie nahezu zu Syncytien. Die Inselzellen sind kleine, höchstens 17 ^ betragende, polygonale, helle, aber scharf begrenzte Epithelzellen; ihr Körper ist besonders in der Nähe der Gefässe sehr fein gekörnt, während die innere Zone der Pankreaszellen grobe Körner enthält und dunkler gefärbt erscheint. Der Zellkern ist zentral gelagert, 9—10 u gross, etwas grösser als in den Pankreasdrüsenzellen und mehr elliptisch. In der neueren Zeit unterscheiden die amerikanischen Forscher, wie Lane, Bensley und MartinAllen zweierlei Inselzellen, von welchen die a-Zellen schwach basophil gekörnt, mit exzentrisch gelegenem Kern, in geringerer Zahl auftreten, während die ß-Zellen acidophils Körnchen besitzen, kleiner sind und an den Kapillaren in Serien geordnet erscheinen. Nach Seif arth stellen diese Zellen nur verschiedene Sekretionsphasen dar. Die Stränge der schwach tingierten Epithelzellen ordnen sich in zwei Lagen um die weiten Kapillaren oder präkapillaren Venen an, deren Endothelwand die Epithelzellen unmittelbar anliegen. Stellenweise vermehren noch Varixlakunen den Blutreichtum der Inseln. L e y d i g wies Lymphgefässe in den Inseln nach, D o g i e 1 periinsuläre Nervengeflechte, aus welchen Fasern in die Inseln eindringen, dort Nervennetze bilden und in intercellulären Knoten enden. Die Arterien stammen aus den drei Ästen des Triptis Halleri; die marklosen Nervenfasern stammen aus dem Plexus coeliacus des -Sympathicus , die markhaltigen aus dem Vagus. Krause, Langerhans, Heidenhain, Ramon y Caj a 1, S a 1 a, u. a. wiesen im Pankreas von Pferd, Rind, Schaf, Hund, Katze und Kaninchen Ganglien mit 10—20 Ganglienzellen nach, W. Krause im Jahre 1869 und nach ihm auch andere Forscher sowohl im Pankreas, als auch im Darmgekröse bei Hund, Katze, Igel und Meerschweinchen Vater-Pacini'sche Lamellenkörperchen. Lange war es fraglich, ob und in welchem Zusammenhang die Inseln mit dem exokrinen Pankreasgewebe stehen. Darauf geben vor allem die embryologischen Untersuchungen Artwort. Die Verbindung erklärt sich aus der Entwicklung. Die Langerhans'schen Inseln entstehen nämlich, wie es G i a n e 11 i nachwies und Hansemann bestätigte, aus der dorsalen Pankreasanlage und gelangen von hier in die ventralen Anlagen. Laguesse stellte als erster 1893 fest, dass die Epithelzellen der Langerhans'schen Inseln aus denselben Epithelzellen entsprossen, wie die Drüsenzellen, das Zymogengewebe des Pankreas. Aus den Drüsengängen und den Endstücken sprossen sogen. Inselzapfen hervor und werden nachher ausgeschaltet. Ebenso wies