Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 38. (Budapest 1945)
Szalay, L.: Siebente Mitteilung über Wassermilben (Hydrachnellae) aus unterirdischen Gewässern des Karpatenbeckens
41 einem inneren und einem äusseren Nebenzahn, sowie einem blattartig verbreiterten Stiel versehen (Abb. 2 a). Die Genitalöffnung liegt auf der kegelig ausgezogenen Hinterrandmitte der hinteren Bauchmitte, begleitet von zwei Borsten. Die Genitalnäpfe sind jederseits, meist am hinteren Seitenrande in zwei-drei Reihen angeordnet; ihre Zahl betragt 25—30 (Abb. 2 b). Der Exkretionsporus öffnet sich auf dem Rückenpanzer, nahe seiner Hinterrandmitte. Weibchen, Grösse und Gestalt. Das Tierchen ist dorsal 280 ix lang und 175 breit. Ventral wurden 320 ju als Länge gemessen. Bei einem anderen Exemplare wurden 286—180—319 ju Grössenmasse gefunden. K. Walteri ist ventral 0.366 mm lang und ihre grösste Breite beträgt 0.256 mm. Körper im Seitenumriss im allgemeinen spindelförmig. Der vordere Körperteil ist aber nicht so gleichmässig kegelförmig wie das Körperhinterende. Die Stirngegend ist nämlich — wie beim Männchen — schildförmig verbreitert (82 ju) und springt ein wenig (30 /.<) vor. Die Seitenränder des Schildes sind aber mehr gerade und nicht so wellig wie beim Männchen. Die Farbe ist einheitlich gelblichbraun. Die Augen, bzw. das doppelte Augenpigment ist auch beim Weibchen verhältnismässig klein; sie liegen in einem Abstände von 32 u voneinander. Panzer. Rücken- und Bauchpanzer gröber porös als beim Männchen; die Poren sind fein punktiert. Am Rückenpanzer sind auch beim Weibchen die Längsrunzeln und schräg verlaufenden Hautlinien gut sichtbar (Abb. 3 a). Das M axillar organ (Abb. 3 b) ist 82 (83) ju lang. Die Mandibel ist (mit Klaue) 98 ju lang (0.1 mm) und dorsoventral etwa 12 ju hoch. Die Länge der etwas gekrümmten Klaue beträgt 24 ju (Abb. 3 c). Die Maxillarpalpen sind ebenso stämmig wie beim Männchen. Die dorsalen Gliedlängen betragen (in //) : I. = 20 (20), II. = 49 (57), III. = 24 (22), IV. = 53 (68), V. = 32 (29). P. II ist dorsoventral (ohne Zapfen) 35 (42) ^ hoch. Ausser dem zweispitzigen Zapfen sitzen an der Beugeseite des P. II noch etwa drei weitere warzenartige Hügelchen (Abb. 3 d, e). Bei einem anderen Exmplare sind an der gleichen Stelle drei kleine, kegelförmige Höcker zu sehen (Abb. 3 f). Die Streckseite ist mit vier ziemlich kräftigen Borsten versehen.