Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 37. (Budapest 1944)
Aczél, M.: Die Gattung Tömösváryella Acz. (Dipt.) (Dorylaiden-Studien VIII)
Thorax 1.02—1.23 nun lang und 0.86—0.95 mm breit, braunschwarz, dunkelbraun bestäubt. Schulterbeule weißlichgelb. Die Beine braunschwarz oder dunkelbraun, Schenkelspitze nur sehr schmal gell), Bnsalsechstel bis Basalviertel (selten Basaldrittel) der Schienen ebenfalls gelb. Die Tarsen sind in der Regel (wenigstens dorsal!) auch schwärzlich oder dunkelbraun, selten — nur bei unausgefärbten Exemplaren — gelblichbraun, ausgenommen das dorsal verdunkelte letzte Tarsenglied. BECKERS (1900, 236, sub P. sylvaticus MEIG.) Ausführungen: „Einer Farben-Varietät mochte ich hier Erwähnung thun mit fast ganz verdunkelten Beinen, an denen nur die Knie rostgelb sind: ich fand sie in der Sammlung des Ung. Nat. Mus. in Budapest. Plastische Unterschiede waren nicht aufzufinden," beziehen sich auf T. Kuthyi. Dieses von BECKER erwähnte Exemplar, ein 9 aus Novi, fand ich in der Sammlung des Ung. National-Museums mit der Bezeichnung: „P. sylvüticus MEIG. var. pedib. nigr., det. BECKER" siehe auch die eingangs gegebene Liste der von mir untersuchten Exemplare). Die wichtigsten Merkmale sind neben der dunklen Färbung der Beine, wodurch sie von den übrigen Arten leicht zu unterscheiden ist, die schon z. B. von COLLIN (1920, sub geniculatus COLL. nec MEIG.) in seiner Tabelle (p. 271) mitgeteilten Unterschiede: „9 (10) Hind femora with an outstandig posteroventral cilia of delicata pale hairs." Diese abstehenden und gleichlangen „cilia" ziehen entlang der ganzen Länge der Hinterschenkel und stehen ungefähr in gleicher Entfernung voneinander (Texttaf. III, Abb. 4). Hintertrochanteren unten nackt, oder nur mit wenigen, winzigen kurzen Härchen. Abdomen 1.48—1.61 mm lang und zwischen dem 2. und 3. Tergit 0.85—0.95 mm breit, bräunlichschwarz (Texttaf. III, Abb. 1—2). Abdomen auf dem 1.—4. Tergit nur mit sehr kurzen Börstchen sehr spärlich bedeckt, auf dem 5. Tergit sind diese Börstchen ein wenig länger und stärker (bis 0.07 mm). Dem unbewaffneten Auge erscheint es aber als ganz kahl, wie bei geniculata. Auf dem 1. Segment beiderseits mit einem aus 4—8 goldschimmernden und nach hinten gerichteten, abstehenden Börstchen bestehenden schütteren Kamm. Prähypopygialplatte sehr klein, neben den braunen Cerci liegend. Hypopygialplatte besser entwickelt und beide so gefärbt wie das 0.25—0.32 mm lange, 0.45—0.54 mm breite und 0.34-—0.38 mm hohe Epandrium und die Tergite. Basalplatte 0.45—0.51 mm lang, dorsal mit einer längslaufenden, ziemlich tiefen Furche, welche nicht in der Längsmitte, sondern von dieser etwas nach links liegt und die