Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1944)
Meznerics, I.: Die Brachipoden des ungarischen Tertiärs
-stimmt (70, Taf. 5. Abb. 13). Von Cistella interponens DREGER (13, S. 186) unterscheidet sie sich durch geringere Hohe der Schale und deutlicher vorragende, zahlreichere Rippen. Wirbel nicht so hoch und auch weniger vorspringend, als bei C. mterponens; dementsprechend ist auch die Area kleiner. Argyrotheca cistellula (WOOD). Cistella, cistellula kommt nach RETJSS, KOCH und VADÁSZ auch im ungarischen Miozän vor. Da aber kein einziges diesen Forschern vorgelegenes Exemplar aufzufinden ist, kann nicht entschieden werden, ob' unter der Argyope, bzw. Cistella cistellula der ungarischen Mediterranschichten tatsächlich diese noch lebende Art, oder aber eine andere Form zu verstehen ist. „Cistella cistellula" der Sammlung des Senckenbergischen Museums hat mit der typischen Art nichts zu tun, die Exemplare gehören vielmehr dem Formenkreis Megathiris decollata an. Genus Megathiris D'ORBIGNY 1847. Megathiris decollata (CHEMNITZ 1785). (Taf. LI. Abb. 1, 5, 8) 1785. Anomia decollata CHEMNITZ, Conchyl. Cabinet: 8. p. 96. Taf. 78. Fig. 705. 1791. Anomia detruncata GMELIN, Sys'tl Nat. p. 3347. Diese langlebige Art ist sowohl in ihrer Gestalt, als auch in bezug auf ihre Verzierung äußerst veränderlich. Form queroval, Oberrand abjgestutzt, mit breitem Wirbel, großer Area und breiter, mittelmäßiger Stielöffnung. Klappen mit acht radialen Rippen und in der Mitte mit breiter Intercostalfläche. Kleine Rippen von feinen Zuwachsstreifen durchkreuzt. An der Innenfläche der Armklappe sind fünf Septen ausgebildet, uzw. drei starke in der Miitte und je ein flaches, seitliches. In der Stielklappe entsprechen den Hauptsepten drei Stützpfeiler. Diese innere Struktur ist trotz großer Variabilität vollkommen konstant. Fossil kommt die Art in italienischen Mittel- und Obereozän, sowie Untermiozän, im, Wiener Becken in Helvet und Torton (? var. austriaca und var. octocostata, SACCO 47, S. 30) vor. Aus Ungarn konnte sie aus dem obereozänen Hauptnummulinen-