Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1944)

Meznerics, I.: Die Brachipoden des ungarischen Tertiärs

kalk von Bakonybel, sowie aus dem oberen Mediterran von Kostej (häufig), Kismarton (selten) und Törökfalu nachgewiesen werden. Rezent wird M. decollata an der Ostküste des' Atlantischen Ozeans, von den Scilly-Inseln bis zu den Kanarischen Inseln und im westlichen Mittelmeer gefunden. Megathiris decollata CHEMN. var. praecursor BOETTGER 1901. 1901. Megathiris praecursor BOETTGER. 3, p. 184. 1934. Megathiris praecursor Zilch: 70, Taf. 1. Abb. 11. Megathiris praecursor weicht von M. decollata nach der Origi­naldefinition BOETTGER'S duroh ihre kleinere Gestalt („dimidio mi­nor"), den seitlich oft in scharfe Ecken auslaufenden Schloßrand („saepe alatim angulata") und schließlich durch die bis zum Rand reichenden Radialrippen ab. Doch sind dies alles Merkmale, die stel­lenweise auch bei der variablen M, decollata vorkommen können, also zur spezifischen Unterscheidung nicht ausreichen. Da ich in der Lage war, mich an BOETTGER' sebem Originalmaterial über diese Verhältnisse zu überzeugen, halte ich es besser, die Art nicht als selbständige Form anzuführen, sondern bloß als Varietät der Mega­thiris decollate. Megathiris decollata CHEMNITZ var. semilaevis SACCO 1902. ' 1902. Megathiris decollata CHEMN., var. semilaeois SACCO: 47, p. 30. Tav. 6. Fig. 17—19. Unter den zur Gattung Megathiris stellbaren Exemplaren von Törökfalu (Kom. Szatmár) befinden sich drei Stücke, die innerhalb des Variationskreises von M. decollata mit var. semilaeois vollkom­men übereinstimmen. Charakteristisch für diese Form ist die am Rand glatte, ungerippte Schale. Diese Abart des norditalienischen Elveziano und Piazenziano, die nach SACCO: „parebbe indieari, che l'animale ad un dato punto del suo sviluppo abbia perduto ia facolta di costruire le sue sollte cost© radiali" (47, S. 31), kommt nach DA­VIDSON (10, S. 405. Taf. 21. Fig. 6—8) im Eozän von Brendola eben­falls vor, kann aber auch unter dem rezenten Material nachgewiesen werden. Megathiris sp. ind. MATYASOVSZKY stellte das hier zu besprechende Exemplar von Magyarhidas (Kom. Baranya) zu „Argiope böckhi" (30, S. 247. Taf.

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