Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Allodiatoris, I.: Craniometrische Untersuchungen an Gorilla-Schädeln

kleid ist sehr lang; im Vergleich zum Berg-Gorilla glaubt der Auetor berechtigt zu sein, die Abtrennung durchzuführen. Die Charaktere des Schädels sprechen nach SCHWARTZ ebenfalls dafür, daß große Ähnlichkeiten mit dem Gorilla Graueri vorhanden sind. Gorilla rex­pygmaeorum besitzt einen sehr schmalen Gaumen, doch ist dieses Merkmal auch bei den übrigen Berg-Gorillas zu finden; ist also nicht als eine Unterart zu betrachten. Gorilla gorilla Halli ROTHSCHILD. Unterscheiden sich von Gorilla gorilla und Gorilla Matschiei durch das hellere Haarkleid und die graubbräunlichen Hände. Haarkleid kürzer und schütterer. Auch in den Körper- und Schädelmaßen fand ROTHSCHILD Unterschiede. Die von ihm beschriebenen Merkmale sind aber zum größten Teil auch bei Gorilla gorilla und bei Gorilla gorilla Matschiei vorhanden. Nach COOLIDGE zählt ROTHSCHILD im Jahre 1906 aus den ver­schiedenen Gebieten folgende Unterarten auf: Gorilla gorilla; Gabun. Gorilla gorilla Matschiei; Südkamerun. Gorilla gorilla Jacobi; Westliches Mittel-Kamerun. Gorilla gorilla Diehli; Nord- und Mittel-Kamerun. Gorilla gorilla Behringei; Kirunga, Deutsch-Westafrika. Diese Formen bezeichnet er als geographische Rassen. TROUESSART trennt 1920 die Gorillas in eine ostafrikanische und eine westafrikanische Gruppe: Westafrika: Gorilla gorilla Gorilla gorilla castaneiceps Gorilla gorilla Diehli Gorilla gorilla Matschiei Gorilla gorilla Jacobi Ostafrika: Gorilla gorilla Behringei Gorilla gorilla Graueri Gorilla gorilla mykenei Die Küsten-Gorillas werden von ROTHSCHILD nach ihrer geogra­phischen Verbreitung wie folgt eingeteilt: Gorilla gorilla gorilla: Gabun. Gorilla gorilla Diehli: Kamerun. Gorilla gorilla Behringei: Fuß der Gebirge. SCHWARTZ unterscheidet 1928 7 Unterarten. Die von COOLIDGE revidierte Einteilung zeigt folgendes Bild:

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