Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)
Allodiatoris, I.: Craniometrische Untersuchungen an Gorilla-Schädeln
Gorilla gorilla gorilla (SAVAGE und WYMANN 1847), aus den Küstengebieten. Gorilla gorilla Behringei MATSCHIEI 1903, aus den Gebirgen. Diese Aufzählung zeigt also, daß die einzelnen Forscher eine sehr große Zahl von Unterarten abtrennen, wogegen COOLIDGE nur zwei Unterarten anerkennt, und zwar die Berg- und die Küstenform. GYLDENSTOLPE ist ebenfalls der Ansicht, daß beim Gorilla nicht so viel Unterarten unterschieden werden können. Nach seiner Meinung ist es sehr wichtig, die individuelle Variabilität des Gorilla in Betracht zu ziehen. Die zahlreichen bisher beschriebenen Unterarten sind alle zweifelhaft, da ihre Beschreibung nur auf Grund von sehr geringem Material erfolgte und der Großteil der so beschriebenen Unterarten nur auf individuellen Abänderungen beruht. Nach COOLIDGE läßt es sich auf Grund der Messungen unzweifelhaft feststellen, daß die Gorillas eigentlich alle einer Art angehören. Auch die subtile Messung der Zähne bietet keinen ausreichenden Grund dafür, die Art in Subdivisionen aufzuteilen. Die bei den Messungen auftretenden Unterschiede sind eher nur als Variationen find als individuelle Eigenschaften zu betrachten. Diese Unterschiede lassen sich aber bei abgegrenzten Gruppen nicht finden. In der Einleitung seiner Arbeit schreibt COOLIDGE über die große individuelle Variabilität der Gorillas. Dann wird das von ihm Untersuchte Material angeführt, und die Methoden werden besprochen die secunderen Unterscheidungsmöglichkeiten der Geschlechter werden erwähnt. Dann beschäftigt er sich mit der Arbeit von HARRIS, der die endokraniale Gestalt des Gorilla-Schädels bestimmte, und stellt fest, daß dieses Merkmal bei den Untersuchungen sehr gut anzuwenden ist. Darauf folgt die Besprechung der von ihm aufgenommenen Maße, doch gibt nicht jedes Maß genaue Anhaltspunkte, da die Meßpunkte nicht in allen Fällen mit einem Namen bezeichnet sind, wodurch der Vergleich mit den Angaben anderer Autoren sehr erschwert wird. Die verschiedenen Autoren geben den einzelnen Massen immer wider ander Namen, doch erwähnen sie meist weder die auf auf dem Maßblatte von MARTIN angehört Zahlen, noch die Anfangsbuchstaben der Namen der einzelnen Meßpunkte. Daher können Vergleiche leider nur sehr unvollkommen durchgeführt werden, da auch im vorliegenden Falle nur sehr wenig Maße identifiziert werden konnten. Die einzelnen Autoren publizieren in ihren Arbeiten viel mehr Maße, als ich in die vergleichende Tabelle aufnehmen konnte. Deshalb wäre es sehr angezeigt, das Maßblatt