Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Allodiatoris, I.: Craniometrische Untersuchungen an Gorilla-Schädeln

wies 1920, daß es sich dabei ebenfalls nur um den Gorilla gorilla handelt. 1903. Gorilla Behringei MATSCHTE. Das lange, grobe Haarkleid und die äußerst schmale Nase bildeten den Grund dafür, daß diese Art abgesondert wurde, doch sind diese Merkmale für eine Klassi­fizierung zu geringfügig. MATSCHIE stellte zwar auch am Schädel Unterschiede fest Foramen magnum, doch berechtigen alle diese Unterschiede höchstens dazu, den Gorilla Behringi als eine Unter­art aufzufassen. 1904. Gorilla Diehli MATSCHIE. Wurde aus Kamerun beschrieben, ist aber nichts anderes als eine Unterart. 1904. Gorilla gorilla Matschiei ROTHSCHILD. Charakteristisch ist das lange Haarkleid und der im Allgemeinen hohe und kurze Schädel. Eine gute Unterart. Stammt aus Südkamerun, wurde aber auch an verschiedenen anderen Stellen nachgewiesen. 1908. Gorilla Jacobi MATSCHIE. Durch seine auffallende Körper­größe charakterisiert. Der Vergleich zu den übrigen Formen läßt es aber für wahrscheinlich erscheinen, daß dieses Exemplar mit dem als Gorilla Diehli beschriebenen übereinstimmt. SCHWARTZ betrach­tete es 1928 als ein Synonym von Gorilla gorilla Matschiei. 1912. Gorilla gorilla Schwartzi AUERBACH aus Südkamerun. Nach Färbung und Haarkleid ein typischer Gorilla aus Kamerun. Auf Grund der Schädelmasse gehört das Tier in die Verwandschaft des G. Jakobi. 1914. Gorilla Hansmeyeri MATSCHIE, Schädel breit, Gestalt wie bei Gorilla gorilla Matschiei, gewaltiger Knochenkamm, der Hinterhauptskamm springt sehr stark vor und die faziale Region ist lang. Alle diese Merkmale berechtigen aber nicht dazu, das Exemplar als eine gute Unterart zu betrachten. 1914. Gorilla Zenkeri MATSCHIE. Schwarzer Gorilla, mit grauen Flecken und brauner Schattierung. Gesichtsregion lang. Im Grunde genommen nur eine extreme Varietät. 1914. Gorilla Graueri MATSCHIE. Synonym zu Gorilla Behringei. 1917. Gorilla Behringei mykenensis LÖNNBERG. Varietät. 1927. Gorilla uellensis SCHOUTEDEÜNT. Vom Auetor auf Grund von drei aus den Bergen stammenden Schädeln beschrieben. Die später durchgeführten Meßungen ergaben, daß es sich nur um eine Varie­tät des Gorillas der Küstengebiete handelt. 1927. Gorilla gorilla rex-pygmaeorum SCHWARTZ. SCHWARTZ be­iiandelt die zwischen Gorilla Graueri und G. Behringei bestehenden Unterschiede. Er fand eine sehr große Variationsbreite; das Haar-

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