Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Allodiatoris, I.: Craniometrische Untersuchungen an Gorilla-Schädeln

ANNALES HIST.-NAT. MUSLÍ NATIONALIS HUNGARICT. XXXV. PARS ZOOLOGICA. 1942. CRANTOMETRISCHE UNTERSUCHUNGEN AN GORILLA­SCHÄDELN. Von IRMA ALLODIATORIS (Budapest). (Mit 4 Tabellen. 1 Textabbildung und den Tafeln II —III.) Die vorliegende Arbeit Beschäftigt sich mit der Untersuchung von Gorilla-Schädeln vom craniometrischen Standpunkt aus. Diese Untersuchung erwies sich deshalb als notwendig, als die in den un­garischen Sammlungen aufbewahrten Schädel mit dieser Methode noch nicht überprüft waren. Unsere Kenntnisse über die menschen­ähnlichen Affen sind schon sehr alt. So waren menschenähnliche Affen, hauptsächlich aber der Schimpanse schon den Karthagern bekannt und auch PLINIUS schreibt über sie. Mehrere aus dem Alter­tum erhalten gebliebene Bilder stellen ebenfalls Schimpansen dar. Der von W. SCHMITH beschriebene Schimpanze war aber, wie es sich später herausstellte, ein Orang-Utan. Im XVI. Jahrhundert erfuhr dann die Kenntnis über die menschenähnlichen Affen West­afrikas durch die Nachrichten der damaligen Reisenden, Seeleute und Abendteurer eine große Bereicherung. Der erste Bericht über den Gorilla knüpft sich an den Namen A. BATTEL'S: seine Aufzeich­nungen wurden allerdings nicht von ihm selbst herausgegeben, son­dern von PURCHAS. In der folgenden Zeit wurden dann die Berichte und Aufzeichnungen über Erfahrungen mit Gorillas immer häufiger* Da es wohl zu weit führen würde, alle Namen aufzuzählen, deren Träger Arbeiten aus diesem Gebiete veröffentlichtem sollen hier nur die Forscher angegeben werden, die anthropometrische Meßun­gen und Untersuchungen durchführten und so für die vorliegende Arbeit in Betracht kommen. Es handelt sich dabei um folgende Forscher: COOLIDGE, GREGORY, GYLDENSTOLPE, HARTMANN, MARTIN, RZASNICKI und TÖRÖK. Das für meine craniometrischen Untersuchungen zur Verfügung stehende Material waren 11 Gorilla-Schädel, die sich im Besitze fol­gender Institute befinden: Zoologisches Institut der Universität in Budapest (Männchen Nr. 6 und Nr. 141, sowie Weibchen Nr. 67, Nr. 107 und Nr. 143) : Anatomisches Institut der Universität in Budapest (Männchen Nr. 667, Nr. 674 und Nr. 668, sowie Weib-

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