Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)
Éhik, J.: Eine neue Alpenwühlmaus, Microtus (Chionomys) radnensis, aus Siebenbürgen
aus den beiliegenden Photographien, als auch aus nach Originalaufnahmen angefertigten Zeichnungen vortrefflich zu ersehen. Eine derartige, oder auch nur ähnlich Zahnstruktur ist mir bisher bei Wühlmäusen noch nicht untergekommen. Auffallend ist, daß diese Eigenheit nur an dem einen Exemplar (Nr. 4176/2) vollkommen ausgebildet erscheint, während sie bei dem anderen (Nr. 4176/1) nur in Spuren zu sehen ist. uzw. rechts deutlicher, links aber noch viel schwächer. Auch das Exemplar aus der Csernahora zeigt diesen 12 3 4 1. u. 2. rechte obere, 3. u. 4. rechte untere Zahnreihe von Microtus (C h ionom y s) radnensis ÉHLK; 1. u. 3. Exemplar aus dem Radnaer Gebirge (Nr. 4176/1); 2. u. 4. aus der Csernahora. — 5. Linke Zahnreihe von Microtus (Chionomys) ulpius MILLER, Exemplar aus dem British Museum. (Vergrösserung etwa 8fach.) eigentümlichen Zahnbau, uzw. ähnlicherweise nur in schwacher Ausbildung wie bei dem vorigen Exemplar. Zweifellos ist diese Einbuchtung des inneren Prismas am oberen zweiten Molar der beiden letzten Exemplare nur gering, ja auf der einen Seite erscheint die Verdünnung des Zahnschmelzes an der kritischen Stelle so wenig autfallend, daß sie vielleicht nicht einmal wahrgenommen wird, vorausgesetzt, daß der Untersuchende die Einbuchtung am ersten Exemplar nicht gesehen hat. Andererseits ist es aber wieder ausgeschlossen, diese Neigung zur Einbuchtung am Zahn, bezw. den Beginn der Einbuchtung bei den übrigen Exemplaren nicht zu erkennen, wenn man sie am ersten gesehen hat. Es handelt sich hier offenbar um eine in Ausbildung begriffene Eigenschaft, die stärker oder schwächer ausgeprägt, aber gleicherweise charakteristisch erscheint für die Alpenwühlmäuse des mittleren Siebenbürgens und wahrscheinlich auch für die der Csernahora.