Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Noszky, J.: Paläogeographische Kartenskizzen als Beitrag zur Kenntnis der Entwicklungsgeschichte des Tertiärs in Ungarn

XXXIV. ANNALES MUSEI NATION ALIS HUNGARICI. 1941. PARS MINERALOGICA, GEOLOGICA ET PALAEONTOLOGICA. PALÄOGEOGRAPHISCHE KARTENSKIZZEN ALS BEITRAG ZUR KENNTNIS DER ENTWICKLUNGSGESCHICHTE DES TERTIÄRS IN UNGARN. Von J. NOSZKY (Budapest). (Mit 4 Textabbildungen). Die seit 1939 selbständige Geologisch-Paläontologische Ab­teilung des Ungarischen National-Museums in Budapest brachte im Laufe des verflossenen Jahres den ersten, das Tertiär behan­delnden Teil seiner ausschließlich aus ungarischem Material zu­sammengestellten, geologisch-paläobiologischen Schausammlung zur Ausstellung. In dieser Ausstellung wird das Tertiär auf Grund der aus einigen der charakteristischeren Gebieten, bezw. Eund­stellen stammenden, auffallendsten fossilen Überreste in vier, bezw. fünf kleineren Zeiteinheiten vorgeführt. Um die Verhältnisse des Tertiärs in Ungarn anschaulich zu machen, versuchten wir gemeinsam mit Herrn Geologen E. VA­DÁSZ, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter unserer Abteilung, ein paläogeographisches Bild über einige der hervorragendsten und besser durchforschten Perioden im Karpatenbecken und seiner unmittelbaren Umgebung zu entwerfen. Dabei mußten natürlich in erster Linie die Hauptmomente, uzw. die in der Verteilung der Meere und Trockenperioden eintretenden Veränderungen, sowie ihre Modifikationen in Betracht gezogen, bezw. in Kartenskizzen von kleineren Ausmaßen festgehalten werden, die hier besprochen werden sollen. Die Anwendung der allgemein gebräuchlichen vier Haupt­glieder des Tertiärs (Eocän-Oligocän-Miocän-Pliocän) stieß aber auf unüberwindliche Schwierigkeiten in den Objekten selbst. .Während der in Betracht kommenden Zeitspannen von mehreren Jahrmillionen umfassenden Perioden erfolgten nämlich gerade in Ungarn so gewaltige und sich mitunter sogar wiederholende Um­wälzungen, daß ihr einfaches Registrieren auf kleinen Karten­skizzen zu unzähligen Widersprüchen führen mußte, auch wenn es nur in groben Umrissen durchgeführt wurde. Es erwies sich da-

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