Pongrácz Sándor (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 31. (Budapest 1938)

Szalai, T.: Fossile Testudo-Reste aus dem Pleistozän Maltas. Gedanken über das sogenannte nordische Entstehungszentrum der Tiere

Im folgenden beschreibe ich die aus den Spalten von Tal Herba zum Vorschein gekommene Reste. Der schlechte Erhaltungszustand des Materials macht die Artbestimmung unmöglich. Aus der Spalte Tal Herba stammen folgende Reste: 1 Carapax-, 2 Humerusbruch­stücke, ein linkes Femurbruchstiick und ein Plastronbruchstück. Dieses Material ist Eigentum des Magyar Nemzeti Múzeum in Budapest. 1. Am Bruchstück des Humerus (Fig. 2. a) ist der mittlere, stark gebogene Teil des Corpus erhalten. Breite des Knochens an der Beugung gemessen ist 5.8 mm. 2. Die Breite des distalen Corpusbruchstückes des anderen Humerus ist 10 mm. 5. Voru linken Femur (Fig. 2. b) blieb das proximale Stück des Corpus mit dem Trochanter major erhalten, während das Caput femoris und ein kleiner Teil des Trochanter minor abgebrochen ist. Die Größe des Knochens läßt auf ein 21—22 cm langes Tier schließen. — Am vorderen Plastronstück (Fig. 2. c) ist das Bruch­stück der Epiplastrallippe (15.7 mm dick) erhalten. Vom Carapax ist das Bruchstück der 8. Marginalplatte erhalten. An der dorsalen Fläche ist der Eindruck der Grenzlinie zwischen 8 und 9 Marginal­schild. Die Reste ermöglichten nur die Bestimmung einer Testudo sp. a b c FIG. 2. a=Humerusbruchstück; b=Femurbruchstück; c=Ventrale Seite des Plas­tronbruchstückes; f>ra'=Trochanter minor; fma=Trochanter major; ,g=Gular­schild; h=Humeralschild. Die Selbständigkeit der Art Testudo Despotti findet ihre Er­klärung in den paläogeographischen Verhältnissen. Bezüglich der paläogeographischen Verhältnisse schreibt SEIDLITZ (7. p. 450): „Die Trennung Siziliens von Kalabrien und Siziliens von Tunis erfolgte zu dieser (Mittelpliozän) oder noch späterer Zeit . .. Die Enge von Malta entstand .... sogar erst im Pleistozän.'* Aus der vorher­gehenden Feststellung folgt, daß derS ta'm m, a us-

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