Pongrácz Sándor (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 31. (Budapest 1938)
Kretzoi, M.: Die Raubtiere von Gombaszög nebst einer Übersicht der Gesamtfauna. (Ein Beitrag zur Stratigraphie des Altquartaers)
a b c de. f g h i k Abb. 2. Vorderpartie des P (= Z M 1 Aut.) verschiedener „Pliomys"-Formen (Morphologische Stufenreihe): a. Pliomys episcopalis MÉHELYI aus Gombaszög; b. „Dolomys episcopalis bolkayi" KORMOS (94, Fig. 3a) aus Podumei; c. „Dolomys episcopalis" KORMOS (94, Fig. 6a.) aus Püspökfürdő; d. „Dolomys lenki forma tenuis" HELLER (11, Faf. XIX. Fig. 13.); e. „Dolomys hungaricus" KORMOS (6, Fig. 46.) aus Villány; f.—g. „Dolomys lenki forma depressa" HELLER (11, Taf. XIX, Fig. 14—15.); h.—i. „Dolomys lenki forma inflexa" HELLER (11, Taf. XIX. l 7 ig. 17—18.). d. und f. —i. aus der Sackdillinger Höhle: k. Pliomys progressus n. sp. aus Gombaszög. seits aber neben dem höchst konservativen und nicht ausgestorbenen Dolomys die episcopalis-lenki-progressus-Gruppe durch ein sehr rösches, beinahe explosives Entwicklungstempo charakterisiert ist, das am Ende zu ihrem wahrscheinlichen Aussterben führte (das Beispiel des Dolomys mahnt zur Vorsicht mit dem Begriff ausgestorben), scheint mir das Wiederherstellen des MÉHELY-schen Pliomys für die „kleinen Dolomi/s"-Formen für notwendig. Im Bezug auf die von Dolomys als Pliomys vielleicht abtrennbare Gruppe kleinerer Formen muß ich noch eine Beobachtung erwähnen: vergleichen wir diese Formen einmal auch mit verschiedenen Microtus- und Chionomys-Arten, so werden wir die überraschende Beobachtung machen müssen, daß diese DolomysReste im Bezug auf Zahnstruktur mit verschiedenen Formen der genannten Gattungen bis in kleinste Details übereinstimmen können; so können einige der von HELLER (11.) als verschiedene Varietäten der Art Dolomys lenki abgebildeten Reste auf Grund der Kauflächenstruktur zwanglos als Microtus (Chionomys) n'waloides MAJOR (Z. B. Annales Musei Nationalis Hungarici XXXI. 2h