Moesz Gusztáv - Soós Lajos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 28. (Budapest 1934)

Szilády, Z.: Die palaearktischen Rhagioniden

allgemeinen derjenigen der Eylais Mulleri KOEN. 1 iiberein. Der starke Vorsprung des P. III ist innenseits mit 10—12 dicht stehenden Dolch­borsten ausgestattet, welche mit Ausnahme 1—2 gefiedert sind. Die Innenseite des P. IV tragt etwa 5 ventral gerichtete Schwertborsten und etwa 10 kiirzere Fiederborsten, welch letztere mehr am distalen Gliederende stehen. Die aullere Reihe des P. IV umfallt 6 etwas lan­gere Schwertborsten, dazu distal ein kiirzere Schwertborste und ein Fiederborste. Fundort: Nagysallo (Kom. Bars). aus einem voriibergehend wasserfiihrenden Graben. leg. Dr. E. DUDICH am 15. VI. 1932. Das hier behandelte Exemplar kann man meines Erachtens mit der Form Eylais Mrazeki identifizieren. Diese Form wurde von THON* im Jahre 1903 beschrieben, spater hat VIETS 8 eine Abart dieser Form unter dem Namen Eylais Mrazeki bulgariensis aus Bulgarien bekannt­gegeben, welche er in einem neueren ArtikeP samt E. Mrazeki mit der Bezeichnung Eylais rimosa Mrazeki TOHN zur Gesamtart Eylais rimosa PIERS, zahlte. Ich halte dagegen diese Form auf Grund der ahnlichen Beschaffcnheit des Maxillarorgans — wie wir spater sehen werden — nicht mit E. rimosa, sondern mit Eylais Mulleri KOEN. nahe verwandt. darum bezeichne ich sie mit dem Namen Eylais Mulleri Mrazeki THON. Vor dem Erscheinen des oben erwahnten Artikels von KOENIKE waren die Forscher gewohnt, alle Eylais Individuen, woher sie auch stammten, auf eine einzige Spezies, auf Eylais extendens (O. F. MULL.) zuriickzufiihren. KOENIKE kam aber darauf, dail unter dem Namen E. extendens eigentlich sich mehrere gut begriindete Arten bergen, er sah daher fiir notig diese von einander zu unterscheiden. Er unterzog also alle friiher von ihm veroffentlichten Funde beziiglich E. exten­dens einer Nachpriifung und gab die Beschreibung mehrerer Arten in seinem erwahnten Artikel. Hier ist auch E. Mulleri bekanntgemacht. VlETS beschaftigt sich auch in seinem erwahnten Werk (Zur Kenntn. d. Hydr.-Fauna von Spanien, Arch. f. Hydrobiol., Bd. XXI.) in kritischer Weise mit mehreren Eylais-ArteTi und mit der Verwand­1 KOENIKE F., Zur Systematik der Gattung Eylais Latr. — Abh. Nat. Ver. Bremen, Bd. XIV, H. 2, S. 279—295. 1897. 2 THON K.. tlber die in Montenegro von Dr. Mrazek gesammelten Hydrchni­den. — S. B. K. bbhm. Ges. d. Wiss., II. Cl. Nr, 19. S. 1—7. 1903. S VIETS, K., Hydracarinen aus Bulgarien. — Zool. Anz., Bd. 67, H. 1/2, S. 7—27. 1926. 4 VIETS, K., Zur Kenntnis der Hydracarinen-Fauna von Spanien. — Arch. f. Hydrobiol., Bd. XXI, S. 175—240 und 359—446. 1930.

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