Moesz Gusztáv - Soós Lajos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 28. (Budapest 1934)
Szilády, Z.: Die palaearktischen Rhagioniden
schaft gewisser Formen, und er hatte mehrere Formenkreise aufgestellt. Ich mochte hier nur die ViETs'sche setosa und rimosa Gruppen behandeln, welche uns naher interessieren. VIETS stellte Eylais setosa KOEN. als Gesamtart auf. Zu dieser Gesamtart zahlte er auch E. Miilleri unter dem Namen Eylais setosa Mulleri KOEN., er faBt sie also als Varietat von E. setosa auf. Meiner Meinung nach aber, wenn die Gruppierung nicht nur auf Grund der Augenbrille geschieht, sondern auch die Form und Bau des Maxillarorgans in Betracht gezogen wird, miissen wir E. setosa und E. Mulleri als zwei selbstandige Arten halten, wie diese KOENIKE aufgefaOt hatte. Abb. 2. Eylais (Pareylais) rimosa PIERSIG, a = Augenbrille, b = Maxillarorgan von unten, c — Maxillarorgan von der Seite, d — Maxillarpalpe, innenseits, e = Maxillarpalpe, auBenseits. Beziiglich des Pharynx von E. setosa sagt KOENIKE (S. 281) namlich folgendes: „Der Pharynx zeigt in seiner ganzen Ausdehnung am niihrend die gleiche Breite", dagegen verbreitert sich der Pharynx bei E. Millleri nach hinten stufenweise bis sein letztes Viertel, wo er den Chitinring tragt. DaB der Pharynx von E. setosa anderes gebaut ist als derjenige von E. Miilleri, das geht auch aus KOENIKE'S folgender