Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 27. (Budapest 1930-1931)
Gaál, I.: A hódmezővásárhelyi neolitkori telep gerinces maradványai
möglich, aber auf Grund der sichtbaren Schädelknochenreste (os frontale), sowie auch der Massivität der Knochen können wir annehmen, dass auch diese Reste zum Formenkreis des B. primigenius gehören und wahrscheinlich auf etwas kleinere, weibliche Exemplare hinweisen. 2. Cervus elaphus L. Die Reste von mindestens zwei Exemplaren sind vorhanden. Das eine beweist nur ein kleiner Bruchteil der Rose des abgeworfenen Geweihes. Ausserdem besteht noch ein kleines Bruchstück vom Ende des Geweihes. Zuletzt sind noch 1 calcaneus, 1 phalangus, 2 Huf-Knochen, 1 olecranon der linken ulna, wie auch das Bruchstück eines metacarpus vom rechten Fuss zu erwähnen. Letztere 6 Knochen verraten einen entwickelten Hirschbock von Durchschnitts-Grösse, während das Bruchstück von der Geweihrose (dessen Umfang beiläufig 247 mm misst), auf ein viel mächtigeres, älteres Exemplar zu schliessen erlaubt. 3. Capreolus capreolas L. Zwei Geweihbruchstücke an und für sich genügen um hier die Gegenwart des Reh's zu beweisen. Beide Bruchstücke können von einem Exemplare stammen. Nach der Farbe der Knochen zu schliessen kann auch ein kleines Fragment von einem metatarsus hierher gerechnet werden, da sie auch so gelblich gefärbt sind wie die Geweihstücke. Im Gegensatz zu diesen stecken das distale Ende einer linken tibia und auch wahrscheinlich ein hierher zu zählender metacarpus, wie auch ein Rippenbruchstück durch ihre dunkelbraune Farbe scharf von der Farbe der bisher beschriebenen Knochen ab. sie können also aus einer anderen Schichte und also auch von anderen Tieren stammen. 4. Sas scrofa L. Der Umfang des in Figur 1. abgebildeten linken oberen Stosszahnes beträgt 84 mm. Dies für sich beweist genügend, dass in den sumpfigen Wäldern des Alföld wohnende neolithische Wildschwein sozusagen im Daseinoptimum lebte. In Figur 2 sind ausser der Seitendarstellung des oberen Stosszahnes auch die wahrscheinlichen Masse des unteren Stosszahnes skizziert, damit man wenigstens ein beiläufiges Bild von der Bewaffnung des Tieres erhält. Ausser dem Stosszahn haben die Ausgrabungen noch je ein HumerusBruchstück von einem 2 und einem 4—5 Monate alten Ferkel geliefert, desgleichen je ein distales Endstück der humeri von zwei ausgewachsenen Exemplaren. Von den letzteren mochte die eine von einem mächtigen