Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 24. (Budapest 1926)

Noszky, J.: A magyar középhegység ÉK-i részének oligocén-miocén rétegei: I. Az oligocén - a miocéntől való elhatárolás kérdése

Ez tehát egy ellentmondás nélküli kifejlődést jelent a Keleti Alpoktól a Tiszáig; elég jól egyezik a bajor és mainzi medencékkel is, de a déli typusokkal sem jön lényegében ellentmondásba. * Auf unserem Gebiete befasste sich mit der oligozänen Frage zusammenfassend zuerst KARL ROTH V. TELEGD im Zusammenhang mit der namhaften oligozänen Fauna von Eger (82, 86) und teilte nebst kritischer Beleuchtung der bis dahin bekannten Daten mehrere ausschlag­gebende Feststellungen mit. Im Interesse der weiteren Entwicklung der Oligozänfrage der Palóc­gegend hielt auch ich es für notwendig auf Grund meiner seit 1906 hier durchgeführten Aufnahmen und Beobachtungen die wesentlicheren Resultate vorzulegen. In erster Reihe wollte ich die mächtige Verbreitung des Oligozäns in dieser Gegend skizzieren, bilden doch den grössten Teil des Gebietes die oligozänen und nicht die miozänen Schichten, wie das die Literatur und die allgemein verbreiteten geologischen Darstellungen bisher mitteilten, obwohl seit HANTKEN über das hiesige Oligozän genug Forscher schrieben. Ausserdem aber wollte ich nebst Rectifizierung der irrigen Feststellungen, zum Teil auch um diese zu erklären, auf die vielen starken Faciesänderungen hinweisen, die man hier beobachtet und deren abweichender Natur zufolge ein guter Teil der irrigen Folgerungen zustande kam. Im Zusammenhang hiemit wünsche ich auch auf die ohnehin genug unsicheren und genug besprochenen oligozän-miozänen Grenzfragen, wenigstens auf das Gebiet und die benachbarten Teile bezüglich, einige Daten und Beobachtungen mitteilen. Auf dem Gebiete figurieren folgende Bildungen. Ligurien. I a. Als Unteroligozän zu betrachtende marine Bildungen von eocänem Aussehen. Diese von Äquivalenten des bei Budapest auftretenden Bryozoen- und Ofner Mergels und den siebenbürgischen Hója-Schichten ent­sprechend, sind in Form der an den alten Amfibol-Andesit-Vulkanen des Lahócza und Kanászvár bei Recsk-Parád-Derecske auftretenden gelblich­grauen sandigen Tone, glaukonitischen Breccien mit den eingeschobenen Nummulinen führenden Kalkigen Sandsteinen (die letzteren finden sich in directer Auflagerung am Lahócza-Gipfel) vorhanden. Mit ihnen zeigen sie stratigrafisch, lithologisch und auch faunistisch Übereinstimmung mit den vom NO-Teil des Bükkgebirges (Diósgyőr, Parasznya) von SCHRÉTER und Kocsis beschriebenen Resten der Bildung und vielleicht mit den am Nordrand des Sajó-Beckens an den Rändern der Gömörer mesozoischen

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