Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 24. (Budapest 1926)
Vendl, M.: A vaskői aragonit kristályalakja
ê {0.14.1) bildet die vorherrschende Form eines meisselförmigen Kristalles, wo sie an beiden Seiten des Kristalls erscheint. Ihre Flächen sind hier von gestörter Beschaffenheit, doch haben sie guten Glanz und sind nicht gerieft. An einem nadeiförmigen Kristalle tritt diese Form auch vorherrschend auf und zwar mit glänzenden und nur schwach gerieften Flächen. e {0.13.1} und F {0.11.1} erscheinen nur einmal, erstere mit grosser Fläche. j {0.12.1} konnte ich an drei Kristallen feststellen, einmal als vorherrschende Form mit gut spiegelnden Flächen. I {0.10.1} wurde an drei Kristallen beobachtet und zwar erscheint sie an zwei Kristallen an beiden Enden der Achse b. Ihre Flächen sind glatt, oder nur ganz schwach gerieft. An einem Kristall erscheint sie durch die Form v {031} unterbrochen. I {091} ist an zwei Kristallen vorhanden. Ari einem Kristall stumpft sie die Kante der Bipyramide o {991} tautozonal in der Form einer breiten und glatten Fläche ab. ß {0.13.2} wurde nur in einem Falle beobachtet. q {061} befindet sich an drei, e {051} an zwei Kristallen; die erstere tritt mit grossen, letztere mit schmalen Flächen auf. h {041} und v {031} wurden an drei, Q {052} an zwei, 3 {073} an einem, i {021} an vier Kristallen konstatiert. Die Flächen dieser Formen sind ziemlich gross, und gut spiegelnd, i {021} erscheint einmal auch am unteren Ende des Kristalls. k (011) ist die am häufigsten vorkommende Form. Unter den gemessenen 11 Kristallen kommt sie an 10 Kristallen vor. Ihre Flächen sind immer von tadelloser Beschaffenheit, spiegelglatt und glänzend. X {012{ wurde an 7 Kristallen beobachtet. Ihre Flächen sind meistens schmal, doch spiegelglatt, mit scharfen Reflexbildern. m {110} Prisma III. Stellung konnte ich nur an einem einzigen Kristall beobachten, mit kleinen, glatten Flächen. Die Bipyramide p {111} kommt häufig vor, an 9 Kristallen konnte sie gemessen werden. Ihre Flächen sind glatt, glänzend und liefern immer scharfe Reflexbilder. s {121} wurde an vier Kristallen beobachtet, meist mit kleinen, aber glänzenden Flächen. Die vorherrschenden spitzen Bipyramiden gehören alle der Hauptreihe an. Ihre Flächen sind glänzend, oft haben sie aber eine gestörte Oberfläche. Manchmal sind diese steilen Bipyramidenflächen abgerundet und in solchem Falle war ihre Bestimmung unmöglich. An einem Kristall ist die Pyramidenfläche gebrochen, so dass zwei verschieden steile Pyra-