Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Melichar, L.: Monographie der Cicadellinen. II

lagerung. Die Adern ziemlich stark, deutlich, im Clavus 2 durch eine kurze Querader verbundene Längsadern. Die Apikaispitze hyalin. cf. Genitalplatten schmal, länglich dreieckig, zusammenschliessend, die Spitzen etwas aufwärts gebogen, dem Pygophor angelegt. Die Pygophor­lappen sind hinten gerundet, an der Basis des Innenrandes befindet sich ein Dorn, welcher dem Innenrande anliegt und mit den Spitzen die Genitalplatten etwas überragt. Beim Begattungsakte, wenn die Pygophor­lappen sich öffnen, treten diese Dorne nach unten zu jeder Seite der Genitalplatten und bilden förmlich einen Stütztpunkt für die Pygophor­lappen. Penis stielförmig, stark. Pygophorlappen unten abgerundet, oben fast rechteckig, die Ecke aber zum Analrohr eingerollt, so dass von der Seite betrachtet der obere Rand gleichfalls abgerundet erscheint. Ç. Genitalsegment etwas wenig länger als das vorhergehende Segment, der Hinterrand in der Mitte breit viereckig ausgeschnitten, im Ausschnitte ein niedriger Lappen, welcher gewöhnlich etwas aus der Ebene hervor­steht, der Rand desselben in Form von zwei knötchenförmigen, + glatten Verdickungen, welche durch einen feinen kurzen Längskiel von einander getrennt sind, vor den Ecken des Ausschnittes treten zuweilen noch Hache Seitenfalten auf, welche aber infolge der Eintrockung entstanden zu sein scheinen, da sie bei vielen Exemplaren fehlen. Die Seitenlappen kurz abgerundet, etwas gegeneinander geneigt, Rand etwas wenig verdickt. Die Farbe das Körpers ist eine sehr verschiedene, die häufigste ist : Kopf, Pronotum und Schildchen dunkelbraun bis pechbraun, Flügeldecken pechbraun, mit olivengrünlichem Anfluge, das Corium vom Apikalteile durch eine schwarze Querbinde abgegrenzt, welche bei dunklen Exem­plaren ganz verschwindet. Das Corium reicht bis zu den Apikalzellen, die Spitze der mittleren Anteapikalzelle liegt schon im hyalinen Teile. Unterseite gelblichbraun, zuweilen violettbraun. Hinterleibsrücken schwarz, die Aussenränder hei. er. Beine dunkel. Länge : 13—15 mm. Cicada obtusa FABL., Mant. Ins. II. p. 269. (1787) ; Ent. Syst. IV. p. 33. (1794) ; Syst. Rhyng. p. 62. (1803). Proconia clariorV* ALK., List Horn. III. p. 788. (1851). Proconia parallela WALK., List Horn. III. p. 788. (1851). / Tettigonia obtusa SIGN., Ann. Soc. Ent. Fr. (3). II. p. 488. tab. 17. flg. 6. (1854). / Tettigonia funebris SIGN., Ann. Soc. Ent. Fr. (3). II. p. 490. (1854). Proconia funebris WALK., List Horn. Suppl. p. 225. (1858). Nord- und Centraiamerika (in allen Sammlungen vertreten). Var. funebris SIGN, ist eine ganz schwarze Abart von obtusa FABR. mit mehr glatter und glänzender Oberfläche, die Flügeldecken mit etwas bläulichem Schimmer, der hyaline helle Apikaiteil sehr schmal.

Next

/
Thumbnails
Contents