Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)
Melichar, L.: Monographie der Cicadellinen. II
Californien (Mus. in Wien, Coll. SIGN.) ; Mexico (Mus. Paris, 2 Exemplare mit rotbraunen Beinen). 2. 0. scutellaris n. sp. — Von der Form und Grösse der 0. obtusa FABR. var. funebris SIGN. Die pechbraune bis schwarzbraune Oberseite ziemlich stark glänzend, hinter jeder Ocelle auf dem Scheitelhinterrande eine dreieckige Schwiele und der Scutellumdorn, zuweilen die ganze Seutellumspitze rostgelb. Flügeldecken dicht zusammenschliessend, punktiert, das Corium reicht fast bis zu den Apikalzellen (die Enden der mittleren Anteapikalzellen liegen schon im hyalinen Teile) und ist durch eine schwarze Querbinde abgegrenzt, welche sich jedoch von den dunklen Flügeldecken nicht scharf abhebt und daher leicht übersehen werden kann. Gesicht pechbraun, Mitte der Brust schwärzlich, sonst wie der Bauch und Beine blassgelb, die Bauchsegmente mit grossen dunklen Makeln, eine solche auch auf dem Genitalsegment. Clavusadern in einem Punkte in der Mitte das Clavus verbunden. cf. Genitalplatten spitzdreieckig, fast bis zur Pygophorspitze reichend. Pygophor hinten abgerundet, mit zwei Basaldornen wie bei obtusa FABR. 9- Genitalsegment hinten viereckig ausgeschnitten, die Basis des Ausschnittes sehr unbedeutend vorgezogen, mit zwei glänzenden schwarzen Höckerchen, zwischen welchen ein sehr kleines glattes Läppchen oder Zähnchen hervortritt, hinter welchen sehr feine Querrunzeln bemerkbar sind. Länge: 14—15 mm; Schulterbreite: 4 mm. Venezuela : Llanos (Mus. Paris) ; Costa-Rica : Turrialba (Coli. HAUPT, Coll. m.). 3. 0. fusca n. sp. — Der 0. obtusa FABR. ähnlich, aber kleiner und verhältnismässig breiter. Oberseite dunkelbraun oder pechbraun, zuweilen Kopf, Pronotum und Scutellum ockergelb oder blass lehmgelb. Flügeldecken dicht runzelig punktiert, das Corium reicht bis zur Mitte oder über die Mitte der Anteapikalzellen, ist hinten nicht scharf begrenzt, häufig am Ende rötlichbraun, welche Färbung sich auch auf den Schlussrand fast bis zur Seutellumspitze erstreckt. Beide Clavusadern in der Mitte in einem Punkte mit einander verschmolzen. Unterseite und Beine + dunkel, Bauch zuweilen bräunlichgelb, mit schwarzen dreieckigen Basahnakeln der Segmente. cf. Genitalplatten sehr kurz (ca Vs der Pygophorlänge), dreieckig, die Aussenränder gerade, Innenränder an einander geschlossen. 9- Genitalsegment hinten viereckig ausgeschnitten, die Basis des Ausschnittes schwach lappenförmig vorgezogen, die Seitenlappen abgerundet. Länge: 12—13 mm; Schulterbreite: 2Vä mm. Brasilien : Rio Grande do Sul (Mus. Paris), Santa Cruz (Coll. m.), San Paolo (Mus. Prag), Santos (Mus. Hamburg).